Vor allem auf die Körpersprache kommt es an!

8 Möglichkeiten, Ihrem Hund Ihre Liebe zu zeigen

Frau zeigt ihrem Hund ihre Liebe.
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18. Dezember 2019 - 16:23 Uhr

„Ich liebe dich“ in Hundesprache sagen: So geht's

Keine Frage, Sie lieben Ihren Hund - und er Sie auch. Aber warum sollte man nicht einmal versuchen, ihm das auch deutlich zu zeigen? Wenn man auf die eigenen Gesichtsausdrücke und die richtige Körpersprache achtet, funktioniert das fast von alleine. Wir verraten die besten Möglichkeiten, Ihrem Liebling jeden Tag deutlich zu machen, dass Sie ihn lieben. Ein Buch-Tipp dazu: "Entspannter Mensch, entspannter Hund: So glückt das Zusammenleben"*.

1. Achten Sie auf Ihren Gesichtsausdruck

Tiere sind sehr empfänglich für unsere psychische Verfassung und merken direkt, wenn wir uns freuen und wenn es uns schlecht geht. Wie Studien gezeigt haben, können Hunde uns unsere Emotionen am Gesichtsausdruck ablesen.

Wenn Sie Ihren Hund mit einem entspannten Lächeln und hochgezogenen Augenbrauen begrüßen, weiß er, dass Sie sich freuen, ihn zu sehen. Denn auch Hunde ziehen Ihre Augenbrauen hoch, wenn sie sich jemandem verbunden fühlen. Machen Sie es ihm also einfach mal nach!

2. Entspannen Sie gemeinsam

Hund und Herrchen
Gemeinsam eine Runde entspannen: Das liebt Ihr Hund!

Ihr Hund liebt es, sich auszutoben - aber danach gemeinsam mit Ihnen zu entspannen, findet er mindestens genauso toll. Als Rudeltier steckt der Instinkt in ihm, sich nach gemeinsamer getaner Arbeit (dem Gassigehen!) zusammen mit seinen Bezugspersonen entspannen zu wollen. Und zu einer Runde Kuscheln auf dem Sofa braucht man auch Sie sicherlich nicht zweimal einladen, oder?

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3. Seien Sie ein guter Beobachter

Je besser Sie sich in Ihren Hund hineinversetzen können, desto besser können Sie seine Signale deuten. Denn: Die Körpersprache Ihres Hundes zeigt Ihnen schon ganz genau, wie er sich fühlt. Sie müssen Sie nur richtig interpretieren! Augenkontakt, Schwanzwedeln und hochgezogene Augenbrauen (siehe Punkt 1) sind Zeichen, mit denen er Ihnen seine Liebe zeigen will.

Zieht er den Schwanz eng an den Körper, leckt sich über die Lippen oder wendet den Blick ab, bedeutet das, dass er ängstlich ist.

4. Benutzen Sie ruhig Ihre "Hundestimme"

Sie finden Ihren Hund so toll, dass Ihre Stimme direkt zwei Oktaven höher wird, wenn Sie mit ihm sprechen? Kein Problem - Hunde lieben das! Studien zufolge verstehen Hunde unsere Sprache nicht nur besser als gedacht, sie finden es auch toll, wenn in möglichst hoher Stimmlage gesprochen wird. Auf die typischen Hunde-Worte wie "Gassi" oder "Leckerli" reagieren sie dabei natürlich besonders stark.

Übrigens: Hunde finden es auch toll, wenn ihnen vorgelesen wird. Das wirkt beruhigend auf sie und kann auch verängstigten Tieren helfen, sich wieder auf Menschen einzulassen.

5. Halten Sie Augenkontakt

Dackelblick
Ihr Hund liebt es, wenn Sie Blickkontakt halten.
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Schaut Ihr Hund Ihnen lang und tief in die Augen, will er Ihnen damit sagen, dass er Sie liebt. Machen Sie doch mal genau das Gleiche! Erst kürzlich wurde in einer Studie festgestellt, dass auch bei intensiven Blicken zwischen Mensch und Hund das Kuschelhormon Oxytocin ausgeschüttet wird.

Achten Sie aber auch darauf, den richtigen, liebevollen Ausdruck in Ihren Blick zu legen. Wenn Sie ihn nämlich stattdessen eindringlich niederstarren, kann er das fälschlicherweise als Zeichen für Aggressivität deuten.

6. Lehnen Sie sich doch mal an!

Sie wundern sich, warum Ihr Hund sich wieder einmal mit seinem ganzen Gewicht gegen Sie lehnt? Auch mit dieser Geste will er zeigen, dass er Sie liebt und Ihnen vertraut. Und wenn Sie diese Geste nachahmen, zeigen Sie ihm ebenfalls ihre Liebe. Manchmal ist es so einfach!

7. Gehen Sie regelmäßig spazieren

Dieser Punkt klingt banal und selbstverständlich, ist für eine liebevolle Beziehung zwischen Hund und Mensch aber essentiell: Gemeinsame Zeit beim Gassigehen zeigt Ihrem Hund, dass Sie sich um ihn sorgen und sich für ihn Zeit nehmen.

Er fühlt sich dann geliebt und genießt das Spazierengehen deshalb umso mehr. Wichtig ist dabei auch, möglichst feste Gassi-Zeiten zu etablieren, denn Routine bedeutet Ihrem Hund viel und gibt ihm Sicherheit.

8. Suchen Sie Haut- bzw. Fellkontakt

Auch wenn Sie Ihren Hund anfassen, wird das Hormon Oxytocin freigesetzt - nicht nur bei Ihnen, sondern auch bei Ihrem Hund. Und das gilt nicht nur fürs Streicheln. Sei es eine sanfte Massage, eine Runde Bauchkraulen oder Fellpflege mit der Bürste: Auch mit Berührung zeigen Sie Ihrem Tier Ihre Zuneigung. Ihr Hund wird es Ihnen danken!

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