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Liebe über den Tod hinaus: Verstorbene Kate Granger schreibt ihrem Mann Geburtstagskarten

Liebe über den Tod hinaus: Verstorbene Kate Granger schreibt ihrem Mann Geburtstagskarten

Briefe für die Ewigkeit

Eine Geburtstagskarte von seiner Frau zu bekommen ist eine nette Geste, aber normalerweise gar nichts Besonderes. Im Fall von Kate Granger und ihrem Ehemann Chris Pointon ist aber alles anders. Denn Kate ist bereits vor zwei Jahren, im Alter von 34 Jahren, verstorben. Sie schickt ihrem Mann aber immer noch Geburtstagskarten. Und das die nächsten 27 Jahre lang. Im Video erfahren Sie das Geheimnis hinter Kate Grangers romantischer Geste.

Eine Geschichte wie im Buch

Kate Granger neben ihrem Ehemann Chris
Kate Granger und ihr Ehemann Chris
ddp images

Die Liebesgeschichte von Kate und Chris ähnelt der Story im Buch 'PS. Ich Liebe Dich'. Elf Jahre waren Kate und Chris verheiratet, bevor sie 2016 an einem aggressiven Bauchfellkrebs starb. Kate selbst war Ärztin, erhielt die Diagnose Krebs als sie 29 war. Nach langer Chemotherapie und Operationen war klar: Sie kann den Kampf gegen den Krebs nicht gewinnen. Und daraufhin fasst Kate einen Entschluss. Sie möchte ihrem Mann erhalten bleiben - mit 27 Geburtstagskarten für die nächsten Jahre. Chris Pointon soll so bis zu seinem 65. Geburtstag jedes Jahr eine Karte von seiner Frau bekommen.

Kate Granger war selbst eine kleine Berühmtheit

Kate Granger
Kate Granger mit dem MBE
ddp images

Die Britin Kate Granger war auch vor ihrem Tod, besonders in Großbritannien, berühmt. Hatte einen Twitter-Account , auf dem sie während ihrer Krankheit viele Menschen mit ihrer Stärke inspirierte. Außerdem rief die Ärztin während ihrer Zeit im Krankenhaus die Kampagne 'Hallo, mein Name ist...' ins Leben. Denn: Kate fiel auf, dass immer weniger Menschen in der Klinik, ob Ärzte, Pflegepersonal oder Patienten, sich beim Namen kannten. Das wollte sie ändern. 2015, ein Jahr vor ihrem Tod, bekam Kate Granger dafür den britischen MBE, der mit dem deutschen Bundesverdienstkreuz zu vergleichen ist. Mehr als eine halbe Millionen medizinischer Angesteller führen ihre Kampagne mittlerweile weiter.