Libor-Prozess: Banken feiern wichtigen Erfolg

13. Februar 2016 - 14:28 Uhr

Im internationalen Skandal um Zinsmanipulationen können die beschuldigten Banken aufatmen: In einem Schadenersatz-Prozess in den USA sicherten sich die Geldhäuser - darunter die Deutsche Bank - einen wichtigen Erfolg. Die Richterin wies einen 'substanziellen Teil' der Vorwürfe zurück. Dies könnte dazu führen, dass die Institute den Klägern deutlich weniger bezahlen müssen als bislang befürchtet.

Im wesentlichen wird den Banken vorgehalten, den Referenzzinssatz Libor manipuliert zu haben. Richterin Naomi Reice Buchwald vom Bezirksgericht in Manhattan räumte zwar ein, dass dadurch Finanzmarkthändlern, die auf Zinssätze wetten, Schaden entstanden sein könnte. Eine Reihe anderer Anklagepunkte ließ sie aber nicht zu. Dazu gehörten Vorwürfe von Kartellverstößen und von kriminellen Geschäften.