Liberia hebt Ebola-Notstand auf

Ein Schild in einem Ort in Liberia weist auf die Ebola-Gefahr hin.
Ein Schild in einem Ort in Liberia weist auf die Ebola-Gefahr hin.
© dpa, Ahmed Jallanzo

13. November 2014 - 20:13 Uhr

Westafrikanisches Land bisher am stärksten von Ebola betroffen

Das westafrikanische Liberia hebt den wegen der Ebola-Seuche verhängten Notstand wieder auf.

Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf sagte am Donnerstag im Staatsrundfunk, sie werde die seit August geltende Maßnahme nicht verlängern. Sie begründete das mit den Fortschritten, die im Kampf gegen die Seuche erzielt worden seien. Die Bekämpfung des Virus werde fortgesetzt, bis es in Liberia ausgelöscht sei, sagte die Präsidentin. Eine nächtliche Ausgangssperre bleibt in Kraft.

Liberia ist das bislang am stärksten von Ebola betroffene Land. Bislang erlagen dort 2.836 Menschen der Krankheit. Die Weltgesundheitsorganisation WHO gibt die Zahl der Ebola-Toten weltweit mit 5.160 an. Nach Angaben der WHO gibt es Hinweise, dass sich die Lage in Guinea und Liberia beruhigt, während die Zahl der Neuerkrankungen in Sierra Leone weiter steil ansteigt.