Klettern, Surfen, E-Sport

So schlagen die Formel-1-Stars die rennfreie Zeit tot

Norris und Verstappen fahren virtuelle Rennen
Norris und Verstappen fahren virtuelle Rennen
© RTL Interactive

15. März 2020 - 15:19 Uhr

Klettern, Daddeln und Surfen statt Australien-GP

Die Formel 1 steht still. Die Piloten sind auf ein Alternativprogramm ausgewichen, das von Fahrer zu Fahrer stark variiert.

Zwangspause für Formel-1-Stars

Frühestens Anfang Mai wird wieder gefahren - wenn nicht sogar noch später. Die Formel 1 versucht derzeit, ein komplettes Termin-Chaos zu verhindern.

Unterdessen nutzten die F1-Stars die unfreiwillige Freizeit sehr unterschiedlich. Lewis Hamilton blieb zunächst in der Nähe von Melbourne und kletterte in einer Halle dem Absage-Frust davon. Noch vor dem offiziellen K.o. des Australien-GP waren Ferrari-Pilot Sebastian Vettel und Alfa-Romeo-Routinier Kimi Räikkönen in die Heimat geflogen - Jet-Lag bekämpfen heißt es für die beiden.

Leclerc als Wellenreiter

Vettel-Teamkollege Charles Leclerc zog es ins Wasser. Auf einem Surfbrett brachte er sich auf andere Gedanken. Daniel Ricciardo bevorzugte ein anderes Element. Um sich fit zu halten, legte er mit seinem Coach eine Laufeinheit ein.

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Verstappen und Norris daddeln auf der Konsole

Bis klar ist, wann wieder gefahren wird, können die Fahrer letztlich tun, was sie wollen. Die Devise lautet aber: Gesund bleiben und Kräfte sammeln für einen vermutlich stressigen Sommer und Herbst, schließlich will die Formel-1-Führung möglichst viele Rennen nachholen.

Max Verstappen und Lando Norris bleiben deswegen voll im Thema. Die Konsolen-Freunde legen am Sonntag Zusatzschichten im E-Sport ein. Red-Bull-Star Verstappen tritt bei einem virtuellen Rennen des Motorsport-Portals "The Race" gegen professionelle Gamer und Rennfahrerkollegen an, zu denen unter anderen der ehemalige Formel-1-Pilot Juan Pablo Montoya (Kolumbien) zählt.

McLaren-Youngster Norris, dessen Team den bislang einzigen bestätigten Coronafall der Formel 1 zu verzeichnen hatte, nimmt an einem Event mit dem treffenden Namen "Not the Aus GP" teil. Auch Formel-E-Champion Jean-Eric Vergne (Frankreich) und Mercedes-Ersatzfahrer Esteban Gutierrez kündigten ihre Teilnahme an dem virtuellen und virenfreien Kräftemessen an. Gespielt wird der aktuelle Formel-1-Titel "F1 2019".

Grosjean gibt Anleitung zum Händewaschen

Haas-Pilot Romain Grosjean nutzte seine Social-Media-Kanäle, um auf das richtige Händewaschen aufmerksam zu machen und markierte in der #SafeHands Challenge der Weltgesundheitsbehörde WHO unter anderem FIA-Präsident Jean Todt und Weltmeister Hamilton. Sergio Perez ist derweil wieder in seiner mexikanischen Heimat und appelierte via Twitter an seine Fans. "Jetzt ist es wichtig, dass wir uns bewusst sind, dass wir an andere denken und nicht an überfüllte Orte gehen. Es handelt sich um etwas viel Ernsteres, als wir denken, wie zum Beispiel die Ereignisse in Italien zeigen, wo sie nicht die Kapazitäten des Krankenhauses haben, um sich um alle zu kümmern."

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