Proteste nach Tod von George Floyd

Hamilton über Trump: Er versteckt sich

Formel-1-Rennfahrer Lewis Hamilton
© dpa, Frank Augstein, FA fgj

02. Juni 2020 - 18:20 Uhr

Lewis Hamilton vs. Donald Trump

Der Afroamerikaner George Floyd starb nach einem brutalen Polizeieinsatz. In den USA gehen seitdem allenorts Menschen wegen Rassismus und Polizeigewalt auf die Straße. Und Präsident Donald Trump? Der duckt sich weg.

Hamilton: Trump versteckt sich

Hamilton nimmt selten ein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, auf Missstände aufmerksam zu machen. Nun hat sich der Brite auch im Fall George Floyd zu Wort gemeldet. Hamilton teilte bei Instagram in seiner Story ein Foto des Weißen Hauses in der Dunkelheit. Das Domizil von US-Präsident Donald Trump wird nur von außen karg beleuchtet.

Darunter stehen die Worte: "Das ist das Bild, das Trump definieren wird. 100.000 Tote (in der Corona-Pandemie, Anm. d. Red.), 40 Millionen arbeitslos, Städte leiden unter gewalttätiger Polizei." Und weiter: "Als sein Land einen Anführer brauchte, machte Donald Trump die Lichter aus und versteckte sich in seinem Bunker."

Gregg Popovich ist der große Lenker der San Antonio Spurs. Foto: Lukas Schulze
NBA-Coach Gregg Popovich.
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NBA-Coach nennt Trump "geistesgestört"

Trainer Gregg Popovich von den San Antonio Spurs schlug in einem Interview in exakt dieselbe Kerbe. "Ich bin entsetzt darüber, dass wir einen Anführer haben, der nicht sagen kann, dass schwarze Leben wichtig sind", sagte der 71-Jährige dem Magazin "The Nation". Es sei eindeutig, was das Land brauche: "einen Präsidenten, der sich zeigt und einfach sagt, dass schwarze Leben wichtig sind."

Popovich, der Trump einen "geistesgestörten Idioten" nannte, sagte weiter: "Er ist nicht nur spaltend. Er ist ein Zerstörer. In seiner Gegenwart zu sein, lässt dich sterben."