Nach Qualifying-Desaster

Letzter Startplatz im Heimrennen: Was geht noch für Sebastian Vettel?

28. Juli 2019 - 13:15 Uhr

Startplatz 20 statt Pole

Sein Heimrennen am Hockenheimring hatte sich Sebastian Vettel anders vorgestellt: Statt von der Pole startet der 32-Jährige vom letzten Startplatz ins Rennen (ab 14.15 Uhr live bei RTL oder online im Livestream bei TVNOW.de und in der TVNOW App). Im Video zeigen wir noch einmal den Moment, als Vettels Qualifying-Träume zerplatzten und er seinen Ferrari wegen technischer Problemen abstellen musste. Doch was ist im Rennen für den Deutschen noch möglich?

In Hockenheim ist vieles möglich

Was Vettel und allen Ferrari-Fans durchaus Mut machen könnte: Die Statistik. Denn die beweist: Es braucht in Hockenheim nicht unbedingt den ersten Startplatz, um gewinnen zu können. Nur bei jedem zweiten Rennen Formel-1-Rennen auf dem Hockenheimring hat es der Pole-Mann geschafft, auch den Sieg nach Hause zu bringen.

Hamilton hat Aufholjagd vorgemacht

Vor allem das Comeback von Lewis Hamilton beim Hockenheim-Rennen im letzten Jahr hat gezeigt: Auch von weiter hinten ist noch alles drin - vor allem wenn das Wetter verrückt spielt. Im Regenchaos schaffte der Brite es 2018 tatsächlich von Startplatz 14 zum Rennsieg.

Auch der ehemalige Teamkollege von Michael Schumacher, Rubens Barrichello, hat in Hockenheim schon einmal eine furiose Aufholjagd hingelegt. Im Jahr 2000 schaffte er es von Startplatz 18 noch bis ganz nach vorne - und das sogar im Ferrari!

RTL NEWS empfiehlt

Anzeigen:

Vettel gibt sich kämpferisch

Auch Sebastian Vettel hat schon die ein oder andere große Aufholjagd hingelegt: Beim Rennen in Abu Dhabi 2012 fuhr der Deutsche von Position 24 noch auf den dritten Rang vor - und überholte insgesamt 21 Konkurrenten. Beim Deutschland-Rennen mit einem Fahrerfeld von 20 Startern würden schon 19 reichen. Und: Vettel will auf jeden Fall angreifen. Nach dem desaströsen Qualifying gab er sich im RTL-Interview trotz allem kämpferisch. "Ich habe trotzdem Vertrauen in das Auto", so der 32-Jährige. "Man kann nichts machen, jetzt muss ich nach vorne schauen."

Vielleicht ist für den Deutschen heute ja doch noch ein gutes Ergebnis drin!

Voting: Wie weit kann sich Vettel nach vorne kämpfen?