Von Covid-19 geheilter Mirco Carrara im RTL-Interview

Uniklinik Köln entlässt letzten Corona-Patienten aus Italien: "Diese Aktion ist wunderschön"

02. Mai 2020 - 9:19 Uhr

Im Video: Corona-Patient dankt Ärzten und freut sich besonders auf zuhause...

"Diese Aktion ist wunderschön. Es müsste immer so sein. Europa muss immer vereint sein und zusammenstehen", sagt Mirco Carrara über seine Corona-Behandlung im RTL-Interview. Der 55-Jährige verlässt als letzter italienischer Corona-Patient die Uniklinik in Köln. An seine Anreise Ende März kann sich der damals schwerkranke Italiener nicht erinnern, freut sich aber umso mehr auf seine Rückkehr nach Hause. Einerseits weil er Angst hatte, seine Mutter nicht lebend wieder zu sehen. Den anderen Grund, den er im Interview nennt, muss jeder selbst gehört haben - im Video.

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Mirco Carrara wurde zuerst in Bergamo behandelt

Carrara erkrankte im März am Coronavirus - wie tausende andere in der besonders hart von der Pandemie betroffenen Region um Bergamo. "Als ich aus dem Papst Johannes-Krankenhaus in Bergamo entlassen wurde, da lautete die Diagnose: 'kein Corona mehr da.'", berichtet der 55-Jährige. "Und dann habe ich eine Lungenentzündung bekommen." Am 28. März wird der Italiener zur weiteren Behandlung seiner schweren Erkrankung nach Köln geflogen. Er ist einer der internationalen Patienten, die die Bundeswehr zur Behandlung nach Deutschland geholt hat.

An seinen Flug nach Deutschland erinnert Carrara sich nicht mehr, wie er im Interview eindrucksvoll schildert. Doch er habe sich von Anfang an hier sicher gefühlt und dankt den Ärzten für ihre Hilfe: "Alle waren freundlich. Alle super", lobt der Italiener, dem vor allem ein italienisch sprechender Oberarzt und ein italienisch-stämmiger Oberarzt bei der Kommunikation unterstützten. "Ich kann es nicht abwarten, nach Italien zurückzukehren", sagt Carrara. Er fühlt sich gut, will wieder zu Kräften kommen - und wartet darauf, dass sich das italienische Generalkonsulat bei ihm meldet - für seinen Rückflug nach Hause.

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