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Letzte Ruhe für getöteten Afroamerikaner

Sarg von George Floyd nach Trauerfeier auf Friedhof angekommen

11. Juni 2020 - 9:11 Uhr

Tausende nahmen in Houston Abschied

Gut zwei Wochen nach seinem Tod haben die Angehörigen und hunderte Ehrengäste Abschied von dem Afroamerikaner George Floyd genommen. Nach einer bewegenden Trauerfeier war der Leichnam des bei einem brutalen Polizeieinsatz getöteten Afroamerikaners auf dem Weg zu seiner letzten Ruhestätte. Als sein Sarg aus der Kirche "The Fountain of Praise" im texanischen Houston gebracht wurde, reckten viele Besucher ihre Faust als Zeichen des Kampfes gegen Rassismus in die Höhe, wie auf TV-Bildern zu sehen war.

Letzte Ruhe neben seiner Mutter

Eskortiert von der Polizei wurde Floyds Leichnam zu einem Friedhof in der Nachbarstadt Pearland gebracht. Die letzte Meile (etwa 1,6 Kilometer) der Prozession soll sein Sarg offiziellen Angaben zufolge in einer Pferdekutsche transportiert werden. Nach übereinstimmenden Medienberichten wird Floyd anschließend neben dem Grab seiner Mutter beigesetzt.

Bereits am Montag waren Tausende zu George Floyds aufgebahrtem Leichnam in die Kirche in Houston geströmt. Floyd war in der texanischen Metropole aufgewachsen. Auch am Dienstag nahmen noch Menschen Abschied am goldfarbenen Sarg. Auf der Bühne standen zwei Bilder Floyds, die ihn mit Engelsflügeln und einem Heiligenschein zeigten. Ein Künstler malte während der von Gospel-Musik begleiteten Zeremonie ein weiteres Porträt von ihm.

Joe Biden zu Besuch bei George Floyds Familie

George Floyd war am 25. Mai durch Polizeigewalt in Minneapolis (Minnesota) gestorben. Ein weißer Polizist hatte sein Knie fast neun Minuten lang in den Nacken des am Boden liegenden 46-Jährigen gedrückt - trotz aller Bitten Floyds, ihn atmen zu lassen. Der Beamte und drei weitere beteiligte Polizisten wurden nach Bekanntwerden des Vorfalls entlassen. Sie wurden inzwischen festgenommen und angeklagt.

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