Teile Griechenlands und Finnlands neu als Risikogebiete eingestuft

Reisewarnungen: Vor diesen Urlaubszielen warnt das Auswärtige Amt

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20. November 2020 - 13:11 Uhr

Island kein Risikogebiet mehr

Die Welt ist übersät mit Corona-Risikogebieten. Ab dem 22. November 0 Uhr gilt gesamt Botsuana als Risikogebiet. In Finnland gilt die Region Uusimaa (hierzu gehört auch die Stadt Helsinki) als Risikogebiet. In Griechenland ist die Region Mittelgriechenland betroffen. Die Länder Lettland und Litauen hingegen gelten insgesamt als neu eingestufte Risikogebiete. Die Warnung für Island hingegen, wird aufgehoben. Wir haben im Folgenden alle Risikogebiete für Sie zusammengefasst.

+++ Alle aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus können Sie im Liveticker auf RTL.de nachlesen +++

Falls die Karte bei Ihnen nicht angezeigt wird, klicken Sie auf diesen Link!

So ist die Karte zu lesen:

Anhand der interaktiven Grafik können Sie erkennen, für welche Länder es aktuell eine Reisewarnung gibt, von welchen Reisen das Auswärtige Amt derzeit abrät und in welchen Ländern ohne Einschränkungen Urlaub gemacht werden kann:

  • Grün sind all jene Staaten, die von der derzeit noch geltenden weltweiten Reisewarnung ausgenommen wurden.
  • Dunkelgrau gefärbt erscheinen jene Länder, bei denen das Auswärtige Amt derzeit von Reisen abrät.
  • Orange sind Staaten, wenn gesonderte oder Teilreisewarnungen vorliegen.
  • Rot zeigt Länder an, für die aufgrund der Pandemie-Situation eine offizielle Reisewarnung in Kraft ist.

Achtung: Die Karte stellt die Einschätzungen des Auswärtigen Amtes (AA) dar. Dennoch können sich Lagen schnell verändern und entwickeln. Das AA empfiehlt Urlaubern darum unter anderem, die aktuellen Nachrichten zu verfolgen.

Die Karte wird regelmäßig aktualisiert. Für mehr Informationen: Klicken Sie auf das jeweilige Land und die rot eingefärbte Linkzeile "Reise- und Sicherheitshinweise". Die hier hinterlegten Links führen direkt zur entsprechenden Länderseite des Auswärtigen Amts.

+++ Schon gewusst? In diesen (Urlaubs-)Ländern gibt es die strengsten Corona-Regeln. In Deutschland haben wir es im Vergleich dazu sogar noch gut! +++

Ganz Schweden ist Risikogebiet

  • Ab dem 15. November warnt das Auswärtige Amt vor Reisen nach ganz Schweden.
  • Staatsangehörige der EU, der Schweiz, ihre Familienangehörigen und Inhaber von EU-Aufenthaltsgenehmigungen dürfen in Schweden einreisen. Alle Grenzübergänge sind geöffnet.
  • Auch die Durchreise durch Schweden ist möglich. Allerdings müssen die Einreisebestimmungen des Ziellandes beachtet werden. Nachbarländer wie Norwegen und Finnland lassen eine Einreise nur bei direkter Durchreise aus Schweden zu.
  • In Schweden besteht keine Maskenpflicht, die Bevölkerung wird jedoch eindringlich um Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln gebeten, besonders auf Reisen.

Auswärtiges Amt warnt vor Reisen nach Kanada

  • Ab dem 15. November wird vor Reisen nach ganz Kanada gewarnt.
  • Für Kanada besteht derzeit grundsätzlich eine Einreisesperre. Ausgenommen davon sind nur kanadische Staatsangehörige und Personen mit permanentem Aufenthaltsstatus sowie deren engste Familienangehörige.

Was muss ich für Reisen nach Finnland wissen?

  • Nachdem zunächst die Region Österbotten als Risikogebiet galt, wird diese zum 15. November wieder von der Liste des RKI gestrichen.
  • Seit dem 12. Oktober 2020 gelten für alle Schengen-Staaten Einreisebeschränkungen für die Einreise nach Finnland, darunter auch Deutschland. Das bedeutet, dass nicht notwendige, touristische Reisen nach Finnland nicht gestattet sind.
  • Ob man in Finnland einreisen darf, hängt vom Infektionsgeschehen des Herkunftslandes ab, das den epidemiologischen Grenzwert von 25 Neuinfektionen pro 100.000 Personen innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen nicht überschreiten darf.
  • Die finnischen Behörden empfehlen, körperlichen Kontakt zu vermeiden, auf Händeschütteln zu verzichten und ein bis zwei Meter Abstand zu halten. In Geschäften, Einkaufszentren, öffentlichen Gebäuden und öffentlichen Verkehrsmitteln soll eine Masken getragen werden. In der finnischen Bahn gilt die Maskenpflicht.
  • Es bestehen Beschränkungen bei den Öffnungszeiten der Gastronomiebetriebe, den Ausschankzeiten für Alkohol und der Anzahl der Plätze, die in Restaurants besetzt werden dürfen.

Was gilt für Urlaub in Griechenland?

  • Das Auswärtige Amt warnt aktuell vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Regionen Attika, Epirus, Thessalien, Ostmakedonien und Thrakien, Zentralmakedonien sowie Westmakedonien. Ab dem 15. November gilt dies auch für die Regionen Nördliche Ägäis und Peloponnes.

  • Seit dem 11. November 2020 ist die Einreise nach Griechenland nur noch mit einer Bescheinigung über einen negativen PCR-Test eines anerkannten Testlabors aus dem Abreiseland mit begleitender Diagnose in englischer Sprache unter Nennung von Name, Adresse und Pass/Personalausweisnummer möglich. Der Test darf nicht älter als 72 Stunden alt sein.

  • Für alle Einreisen auf dem See-, Luft- und Landweg gilt zudem eine Online-Anmeldepflicht. Reisende müssen spätestens 24 Stunden vor Abreise nach Griechenland ein Online-Formular ("Passenger Locator Form", PLF) ausfüllen. Nach erfolgter Anmeldung erhalten Reisende eine Bestätigung. Der QR-Code wird in der Regel am Tag der Einreise automatisiert um 00:10 Uhr per Email zugesandt. Er muss bei Einreise oder je nach Flug- oder Fährgesellschaft bereits beim Check-in/Boarding vorzeigt werden. Kann kein Code vorgezeigt werden, ist eine Geldbuße von 500,- Euro möglich. 

  • Bei einzelnen Reisenden kann bei Einreise aufgrund bestimmter Kriterien zudem ein Covid-19-Test durchgeführt werden. Eine mögliche Testung richtet sich nach einem Algorithmus, der auf Grundlage der eingegangenen Anmeldedaten (zum Beispiel bei Voraufenthalten in Risikogebieten) eine Risikoeinschätzung trifft. Der Test ist für Reisende kostenlos. Bis das Testergebnis vorliegt, müssen Reisende in Selbstisolation.
  • Der Direktflugverkehr zwischen Deutschland und Griechenland findet statt, die tatsächliche Durchführung von Flugverbindungen hängt von der Entscheidung der jeweiligen Fluggesellschaft ab. 
  • Die griechische Regierung hat einen landesweiten "Lockdown" erlassen, der seit dem 7. November in Kraft ist und zunächst bis zum 30. November gelten soll. Supermärkte und Geschäfte, die für die Grundversorgung erforderlich sind, wie Apotheken, Bäckereien, Metzgereien, Wochenmärkte und Tankstellen bleiben geöffnet. 

  • Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist überall, auch im Freien, verpflichtend. Öffentliche Versammlungen sind verboten.

  • Die Wohnung darf nur mit einer Sondererlaubnis für die Fahrt zur Arbeit mit Arbeitgeberbescheinigung oder unter Angabe spezieller Gründe, wie z. B. Apotheke oder Arztbesuch, Einkaufen im Supermarkt, Hilfe für Menschen in Not, Teilnahme an einer Zeremonie oder kurzzeitiges Training im Freien in der Nähe der Wohnung oder Bewegung mit Haustier, verlassen werden.

  • Die Sondererlaubnis kann nur mit einer griechischen Mobilfunknummer bei der Telefonnummer 13033 unter Angabe der Ziffer, des Namens und der Anschrift beantragt werden. Alternativ ist die Bescheinigung "Typ B" (nur in griechischer Sprache bei den griechischen Behörden per Download erhältlich) mitzuführen.

Reisewarnung für ganz Großbritannien

  • Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das gesamte Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland sowie das Überseegebiet Gibraltar wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt. Ab dem 15. November gilt dies auch für die Kanalinsel Jersey (Kronbesitz).
  • Seit dem 7. November gilt für Reisende aus Deutschland zwingend ein 14-tägige Quarantänepflicht.
  • Für alle Einreisenden nach Großbritannien und Nordirland gilt zudem die Pflicht zu einer elektronischen Anmeldung vor Einreise. Die elektronische Anmeldung erfolgt ausschließlich im Internet frühestens 48 Stunden vor Einreise. Bei der Einreise muss dann die erfolgte Anmeldung nachgewiesen werden.
  • Alle Reisenden, die aus diesen Ländern (u. a. Belgien, Frankreich, Luxemburg, Monaco und die Niederlande) einreisen, müssen sich nach Einreise unverzüglich für 14 Tage selbst isolieren. Davon ausgenommen sind Transitreisende, die unmittelbar aus Ländern kommen, für die keine Quarantäneverpflichtung besteht.
  • Vor Ort gelten unterschiedliche Regelungen in  England, Wales, Schottland und Nordirland. Was Urlauber in welcher Region beachten müssen, können sie u. a. auf der Seite des Auswärtigen Amts nachlesen.

Kann ich nach Norwegen reisen?

  • Aktuell wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen die Provinz Oslo gewarnt. Ab dem 15. November gilt das auch für die Provinzen Vestland und Viken.
  • Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die übrigen Provinzen Norwegens wird derzeit vor dem Hintergrund geltender Quarantäneregelungen abgeraten.
  • Norwegen hat Deutschland zum Risikogebiet erklärt und die Einreisebestimmungen weiter verschärft. Neben der weiterhin geltenden Quarantänepflicht ist in der Regel ein negativer, maximal 72 Stunden alter COVID-19-Test vorzulegen. Ohne entsprechenden Test kann die Einreise verweigert werden.
  • Bei Einreise ist ein fester Wohnsitz in Norwegen nachzuweisen. Andernfalls muss eine 10-tägige Quarantäne zwingend in einem Quarantänehotel verbracht werden.
  • In Oslo gilt seit 29. September 2020 eine Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr, wenn ein Abstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann. In anderen Regionen gibt es keine Maskenpflicht, es wird jedoch geraten, die gängigen Hygieneregeln strikt zu befolgen und eine Maske zu tragen, wenn kein Abstand eingehalten werden kann.

Reisewarnung für fast ganz Österreich

  • Wegen hoher Infektionszahlen stuft das Auswärtige Amt aktuell ganz Österreich (mit Ausnahme der Exklaven Jungholz und Kleinwalsertal) als Risikogebiet ein.
  • Rückkehrer aus diesen Gebieten müssen in Deutschland einen Corona-Test machen und sich bis zum Ergebnis in Quarantäne begeben.
  • Die Einreise aus Deutschland ist uneingeschränkt möglich. Auch aus allen anderen EU-Mitgliedstaaten (mit Ausnahme von Bulgarien, Kroatien, Portugal, Rumänien, Spanien -außer Kanaren - und Schweden) sowie aus Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, der Schweiz und Vatikan kann man einreisen, wenn die einreisenden Personen ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich oder in einem dieser Staaten haben. Reisende müssen jedoch auf Verlangen glaubhaft machen, dass sie sich in den letzten zehn Tagen nur in den vorgenannten Ländern oder in Österreich aufgehalten haben.
  • Die Einreise aus den übrigen Ländern ist weiterhin nur bei Vorliegen eines Ausnahmegrundes und Mitführen eines aktuellen Gesundheitszeugnisses möglich, das dem Reisenden einen negativen Covid-19-PCR-Test attestiert.
  • Wegen steigender Infektionszahlen hat die österreichische Regierung einen zweiten Lockdown verhängt, der zunächst vom 17. November bis 6. Dezember 2020 gelten soll. Es gelten Ausgangssperren: Das Verlassen des privaten Wohnraums ist deshalb nur aus triftigem Grund erlaubt.
  • Auch alles Geschäfte, die nicht für den täglichen Bedarf notwendig sind, müssen geschlossen bleiben.
  • In öffentlichen, geschlossenen Gebäuden gilt eine Maskenpflicht.

Reisewarnung für ganz Polen

  • Aktuell liegt die Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in allen Woiwodschaften Polens weit über 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage. Deshalb gilt ganz Polen als Risikogebiet.
  • Es gibt keine Quarantäne-Pflicht für EU-Staatsangehörige, Angehörige der Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island sowie ihre Ehepartner und Kinder bei der Einreise nach Polen.
  • Auch ein negativer Covid-19-Test ist nicht erforderlich.
  • Grenzkontrollen finden nur noch an den Grenzen zur Ukraine, zu Russland und Belarus statt.
  • Internationale Flugverbindungen von und in die EU-Mitgliedstaaten (außer Luxemburg, Malta, Rumänien und Spanien) und EFTA-Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz) sind erlaubt. Für andere internationale Flugverbindungen gilt ein Flugverbot bis zum 27. Oktober 2020. Inländische Flug-, Bahn- und Busverbindungen stehen eingeschränkt zur Verfügung.
  • Seit August ist das Land in grüne, gelbe und rote Zonen je nach Anzahl der Infektionen  eingeteilt, in denen unterschiedliche Einschränkungen gelten. Das gesamte Land ist derzeit als rote Zone gekennzeichnet. Unter anderem sind Restaurants derzeit geschlossen, nur Mitnahme- und Lieferservice sind erlaubt. Übernachtungen in Hotels sind nur noch für Geschäftsreisende erlaubt. Kinder dürfen nur noch in Begleitung eines Erwachsenen zwischen 8 und 16 Uhr das Haus verlassen und Menschen über 70 Jahren sollen nur noch in dringenden Fällen nach draußen gehen. Geschäfte, Banken und Tankstellen dürfen nur mit Handschuhen betreten werden.
  • Seit dem 10. Oktober 2020 besteht eine grundsätzliche Maskenpflicht auch im Freien.

Auswärtiges Amt warnt vor Reisen in die Schweiz

  • Seit dem 24. Oktober 2020 warnt das Auswärtige Amt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Schweiz. Das gesamte Land gilt wegen hoher Infektionszahlen als Risikogebiet.
  • Deutsche Staatsangehörige können grundsätzlich uneingeschränkt in die Schweiz einreisen.
  • Wer aus der Schweiz nach Deutschland einreist, ist verpflichtet, sich unverzüglich in eine 10-tägige häusliche Quarantäne zu begeben.
  • Eine Maskenpflicht gilt in allen öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften und allen sonstigen öffentlich zugänglichen Innenräumen.
  • Handhygiene und Abstandhalten gelten als die wichtigsten Schutzmaßnahmen.

Spanien weiter Risikogebiet, nur Reisewarnung für Kanarische Inseln aufgehoben

  • Nachdem zwischenzeitlich ganz Spanien als Risikogebiet galt, wurde die Erklärung zum Risikogebiet für die Kanarischen Inseln nun aufgehoben. Auch das Auswärtige Amt warnt seit dem 24. Oktober nicht mehr vor Reisen auf die spanische Inselgruppe. Welche Kanaren-Insel am besten zu Ihnen passt, können Sie hier nachlesen. 
  • Seit dem 14. November 2020 müssen alle Besucher (ab 6 Jahren) der Kanarischen Inseln, die sich dort in einem Hotel, einer Ferienwohnung oder anderen touristischen Beherbergungsbetrieben aufhalten möchten, einen negativen COVID-19-Test vorlegen. Dieser darf nicht älter als 72 Stunden sein.
  • Weil fast ganz Spanien (mit Ausnahme der Kanarischen Inseln) Risikogebiet ist, müssen Urlauber bei der Einreise nach Deutschland einen Corona-Test machen bzw. sich in Quarantäne begeben.
  • Generell ist die Einreise aus allen EU- und Schengen-assoziierten Staaten nach Spanien seit dem 21. Juni wieder möglich.
  • Vor Reiseantritt muss ein Online-Formular ausgefüllt werden, in das Name, Reisepassnummer, Flugdaten und eine E-Mail-Adresse einzutragen sind. Anschließend erhält der Reisende einen QR-Code, der bei der Einreise an der Grenze vorzuweisen ist.
  • Bei der Einreise gibt es eine Sichtkontrolle des Gesundheitszustands und die Temperatur wird gemessen - sie darf nicht höher als 37,5 Grad Celsius sein. Personen mit einer Temperatur von über 37,5 Grad Celsius oder anderen Auffälligkeiten können einer eingehenderen Untersuchung unterzogen werden.
  • Einreisende aus Corona-Risikogebieten müssen in Spanien ab dem 23. November einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. 
  • Im ganzen Land gilt eine Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung an allen öffentlichen Orten innerhalb und außerhalb geschlossener Räume sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln. Verstöße gegen die Maskenpflicht werden mit Geldstrafen (ca. 100 Euro) geahndet. Kinder unter sechs Jahren und Personen, bei denen aus gesundheitlichen Gründen die Maskenpflicht kontraindiziert ist, sind von der Pflicht ausgenommen.
  • Für ganz Spanien wurde am 25. Oktober 2020 der Alarmzustand ausgerufen. Dieser gilt bis zum 9. Mai 2021. In vielen Regionen des Landes gelten nächtliche Ausgangssperren.
  • Landesweit wurden außerdem folgende Maßnahmen beschlossen: Schließung von Diskotheken und Nachtbars, Rauchverbot auch im Freien, wenn nicht mindestens zwei Meter Abstand eingehalten werden können, stärkere Kontrolle des Party-Verbots im Freien. In mehreren Autonomen Gemeinschaften sind Zusammenkünfte von mehr als sechs Personen untersagt.
  • Das Flugangebot zwischen Deutschland und Spanien ist derzeit eingeschränkt.

Notstand in Portugal ausgerufen

  • Seit dem 23. September gilt Portugals Metropolregion Lissabon als Risikogebiet. Auch vor Reisen in die Region Norte wird seit dem 17. Oktober gewarnt. Ab dem 30.10 gilt auch die Region Centro als Risikogebiet.
  • Bei einer Einreise nach Deutschland sind Urlauber darum verpflichtet, einen Corona-Test zu machen und sich ggf. in Quarantäne zu begeben.
  • Davon abgesehen gibt es derzeit keine Einreisebeschränkungen für Deutsche, die auf dem Luft- oder Landweg aus Deutschland auf dem portugiesischen Festland einreisen.
  • Urlauber müssen bei Einreise persönliche Angaben zum Zielort, Reisegrund und ihrer Erreichbarkeit, auch während des Aufenthalts in Portugal, machen.
  • Bei allen Einreisenden wird zudem die Körpertemperatur gemessen. Sollte diese 38 Grad Celsius übersteigen, ist mit weiteren Untersuchungen und Maßnahmen der Gesundheitsbehörden, wie Selbstisolation bzw. häuslicher Quarantäne, zu rechnen.
  • Am 15. Oktober wurde für zunächst 14 Tage in Portugal der nationale Notstand ausgerufen. Die bislang geltenden Maßnahmen werden dadurch nochmals verschärft:
  • Über die Schließzeiten von Cafés, Bars und Diskotheken entscheiden die einzelnen Gemeinden weiterhin selbstständig. Diese müssen zwischen 20 und 23 Uhr liegen.
  • Im öffentlichen Raum darf kein Alkohol konsumiert werden. Auch dürfen alkoholische Getränke nicht an Tankstellen und ab 20 Uhr auch nicht in Gaststätten verkauft werden – außer in Verbindung mit Mahlzeiten.
  • Private Versammlungen im öffentlichen Raum, in Restaurants oder in Einkaufszentrenten sind auf fünf Personen begrenzt, private Feiern werden auf 50 Personen beschränkt.
  • Gewerbliche Einrichtungen dürfen nicht vor 10 Uhr öffnen.
  • Strände sind unter Auflagen wieder geöffnet.
  • Im öffentlichen Raum ist ein Mindestabstand von zwei Meter zu allen Personen, die nicht im selben Haushalt leben, einzuhalten.
  • Die Maskenpflicht gilt in Geschäften und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch das Tragen von Masken im gesamten öffentlichen Raum wird nunmehr stark empfohlen und soll in Kürze per Gesetz verpflichtend werden. Wer sich nicht daran hält, muss als Einzelperson bis zu 500 Euro, als Gruppen bis zu 5.000 Euro zahlen.

Vor diesen Regionen in Kroatien warnt das Auswärtige Amt

  • Wegen steigender Infektionszahlen hat das Robert Koch-Institut nun ganz Kroatien zum Risikogebiet erklärt.
  • Wegen der Erklärung zum Risikogebiet müssen Urlauber bei ihrer Rückreise nach Deutschland einen Corona-Test machen. Bis das Ergebnis da ist, müssen sie sich zudem in Quarantäne begeben.
  • Grundsätzlich erlaubt Kroatien allen Staatsangehörigen der EU-Mitgliedstaaten einzureisen. Bei der Einreise werden allerdings die Kontaktdaten der Reisenden für die Dauer ihres Aufenthalts registriert. Um lange Wartezeiten beim Grenzübertritt zu vermeiden, empfiehlt das kroatische Innenministerium, das entsprechende Formular vorab online auszufüllen.
  • Die Durchreise durch Kroatien ist erlaubt, sofern die Einreise in die anschließenden Länder sowie in den Zielstaat gesichert sind. Bei Einreise aus Staaten außerhalb der EU muss die Durchreise innerhalb von zwölf Stunden abgeschlossen sein.
  • Vor Ort gilt eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und Krankenhäusern sowie für im Gastgewerbe tätige Personen.

Niederlande jetzt komplett Risikogebiet

  • Schon seit dem 16. September galten die niederländischen Provinzen Nordholland (Noord-Holland), in der Amsterdam liegt, und Südholland (Zuid-Holland), in der Den Haag und Rotterdam liegen, als Risikogebiete. Auch Utrecht wurde am 23. September zum Risikogebiet erklärt. Inzwischen sind die ganzen Niederlande Risikogebiet.
  • Auch das Auswärtige Amt warnt ab dem 17. Oktober vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Niederlande einschließlich seiner autonomen Länder.
  • Wer aus den Niederlanden nach Deutschland zurückreist, muss wegen der Erklärung zum Risikogebiet einen Corona-Test machen. Bis das Ergebnis da ist, müssen Rückkehrer sich zudem in Quarantäne begeben.
  • Die Einreise in die Niederlande ist für Reisende aus Deutschland und Länder, deren Gesundheitsrisiko gleich oder niedriger als das der Niederlande eingestuft ist, uneingeschränkt möglich.
  • Flugreisende müssen bereits am Startflughafen ein Formular ausfüllen, das unter anderem mit Covid-19 in Verbindung stehende Symptome abfragt.
  • Wegen erheblich gestiegener Infektionszahlen hat die niederländische Regierung seit dem 14. Oktober bis auf weiteres deutlich strengere Maßnahmen sowohl für das öffentliche als auch das private Leben beschlossen:
  • Restaurants, Bars und Cafés werden komplett geschlossen. Hotels bleiben geöffnet und dürfen in ihren eigenen Restaurants die Hotelgäste versorgen.
  • Mit Campingplätzen sollte geklärt werden, ob die sanitären Anlagen geöffnet sind.
  • Besuche zu Hause, im Garten oder auf dem Balkon sind auf drei Gäste pro Tag beschränkt.
  • Im Innen- und Außenbereich dürfen maximal vier Personen aus verschiedenen Haushalten zusammenkommen. Die Maßnahmen gelten nicht für Kinder bis einschließlich 12 Jahre. Bei Veranstaltungen gilt eine Grenze von 30 Personen pro Raum.
  • Einzelhandelsgeschäfte schließen spätestens um 20 Uhr. Lebensmittelgeschäfte können länger geöffnet bleiben.
  • Zwischen 20 und 7 Uhr werden weder Alkohol noch Softdrugs verkauft oder geliefert. Auch der Konsum im öffentlichen Raum oder diese in der Tasche zu haben, ist in dieser Zeit verboten.
  • In der Öffentlichkeit müssen jederzeit 1,5 Meter Abstand zu Personen außerhalb des eigenen Haushalts gehalten werden.
  • Es besteht eine Maskenpflicht ab einem Alter von 13 Jahren im Öffentlichen Personennahverkehr, auf Fähren, auf Flügen der KLM und am Flughafen Schiphol. Touristen sollen aber Bus, Bahn oder Metro möglichst nicht zu den Stoßzeiten nutzen. In öffentlich zugänglichen Innenräumen wie Geschäften oder Museen wird der Gebrauch von Atemschutzmasken dringend empfohlen.
  • Museen und andere öffentliche Einrichtungen sind grundsätzlich geöffnet, die zulässige Besucherzahl hängt jedoch von der Größe des Gebäudes ab. In Museen wird die Besucherzahl über vorherige Online-Buchungspflicht reguliert.
  • Strände sind geöffnet, es besteht jedoch die Möglichkeit regulierender Sperrungen von Parkplätzen und Zufahrten.
  • Mögliche Einschränkungen bei Unterkünften sollten am besten direkt dort erfragt werden.

Reisewarnung für Luxemburg

  • Das Auswärtige Amt warnt seit dem 25. September auch vor nicht notwendigen, insbesondere touristischen Reisen nach Luxemburg.
  • Eine Einreise ist weiterhin möglich.
  • Restaurants, Gaststätten, Bars, Sport- und Kulturinstitute wie Theater, Kulturzentren, Konzertsäle, Kinos und Kirchen sind geöffnet. Oft ist eine Reservierung nötig.
  • Im öffentlichen wie im privaten Raum dürfen zehn Menschen zusammenkommen.
  • Die Maskenpflicht gilt im öffentlichen Personennahverkehr, in Supermärkten und Geschäften sowie in öffentlichen Einrichtungen.

Kann ich Urlaub in der Türkei machen?

  • Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Türkei wird gewarnt.
  • Von der Reisewarnung ausgenommen sind bis einschließlich 08. November 2020 die Provinzen Aydin, Izmir und Muğla in der Ägäisregion sowie die Provinz Antalya in der Mittelmeerregion (ab dem 09. November 2020 gilt auch hier wieder eine Reisewarnung). Voraussetzung dafür ist die strikte Einhaltung des Tourismus- und Hygienekonzepts. Dieses beinhaltet unter anderem eine verpflichtende PCR-Testung für alle Reisenden in der Türkei innerhalb von 48 Stunden vor Rückreise nach Deutschland. Die Kosten müssen die Reisenden selbst tragen. Wer positiv getestet wurde, muss sich in der Türkei in Quarantäne und in ärztliche Behandlung begeben.
  • Bei Einreise in die Türkei werden unter anderem Temperaturmessungen durchgeführt. Bei erhöhter Körpertemperatur oder weiteren Covid-19-Symptomen werden zusätzliche Gesundheitsuntersuchungen wie zum Beispiel ein Corona-Test vorgenommen. Bei positivem Testergebnis entscheiden die türkischen Gesundheitsbehörden über das weitere Vorgehen, auch Quarantänemaßnahmen sind möglich.
  • Die Luft-, Land- und Seegrenzen der Türkei sind offen, mit Ausnahme der Landgrenze zu Iran, auch ein Grenzübertritt nach Griechenland ist derzeit nicht möglich.
  • Für innertürkische Flüge, Bus- und Zugfahrten ist für türkische Staatsangehörige und in der Türkei lebende Ausländer (nicht für Touristen) bei der Reservierung ein Genehmigungscode ("HES-Code") erforderlich. Dieser kann per SMS oder mittels einer App erlangt werden.
  • Im gesamten öffentlichen Raum, in Supermärkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Tragen von Schutzmasken Pflicht. Zudem müssen drei Schritte Abstand eingehalten werden.
  • In einigen Provinzen wie Ankara und Izmir wurden zudem für Personen über 65 Jahren Zugangsbeschränkungen zum öffentlichen Personennahverkehr, in Supermärkten und weiteren Bereichen des öffentlichen Lebens eingeführt. Diese variieren je nach Provinz und gelten nicht für Touristen.

Reisewarnungen in Ungarn, Bulgarien und Rumänien

Bulgarien:

  • Das Robert-Koch-Institut hat ganz Bulgarien zum Risikogebiet erklärt. Das gilt ab einer Inzidenz von mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.
  • Wegen steigender Infektionszahlen ist seit dem 22. Oktober das Tragen von Schutzmasken hier auch im Freien wieder Pflicht. Die im Land heftig umstrittene Maßnahme soll vorerst bis Ende November gelten.

Rumänien:

  • Nachdem zunächst nur vor Reisen in einige Regionen Rumäniens gewarnt wurde, gilt die Reisewarnung des Auswärtigen Amts nun für das ganze Land.

Ungarn:

  • Ganz Ungarn gilt ab dem 1. November als Risikogebiet.
  • Urlauber, die aus entsprechenden zum Risikogebiet erklärten Regionen nach Deutschland einreisen, müssen einen Corona-Test machen.

Tschechische Republik - Notstand und Lockdown

  • Wegen rasant steigender Infektionszahlen hat die Bundesregierung ganz Tschechien am 25. September zum Corona-Risikogebieten erklärt.
  • Reiserückkehrer aus den Risikogebieten müssen in Deutschland einen Corona-Test machen und sich bis zum Ergebnis in Quarantäne begeben.
  • Seit dem 5. Oktober gilt in Tschechien der Notstand. Seit dem 22. Oktober gibt es zudem einen Lockdown: Fast alle Geschäfte müssen schließen (ausgenommen sind etwa Lebensmittelgeschäfte und Apotheken). Zudem werden Ausgangsbeschränkungen verhängt: Die Regierung ordnete an, dass Leute ihre Kontakte mit anderen Menschen auf die "absolut notwendige Zeit" begrenzen müssen.
  • Bis zum 3. November 2020 ist damit auch die Einreise aus Deutschland und allen anderen Ländern für touristische Aufenthalte nicht mehr gestattet. Personen, die sich bereits in Tschechien aufhalten, können jedoch ihren Aufenthalt beenden.
  • Ob die Einreise in der Tschechischen Republik grundsätzlich möglich ist, orientiert sich an dem hier eingeführten Ampel-System. Das Ampel-System stuft Länder in verschiedene Kategorien ein – je nach Infektionsrisiko (grün- geringes Risiko, rot – hohes Risiko).
  • Seit dem 10. September gilt in ganz Tschechien die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in allen Innenräumen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Wohnungen und Unterkünfte, zum Beispiel Hotelzimmer, sind davon ausgenommen. Für Reisende aus einem Land der roten Kategorie gilt eine allgemeine Maskenpflicht.

Ägypten-Reisewarnung gilt weiterhin

  • Das Auswärtige Amt warnt weiterhin vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Ägypten.
  • Die Flughäfen haben ihren Betrieb zwar am 1. Juli 2020 wieder aufgenommen, es muss allerdings mit verstärkten Einreisekontrollen und Temperaturmessungen gerechnet werden. Bei Ankunft muss zudem eine Gesundheitskarte ausgefüllt werden.
  • Für die Einreise nach Ägypten ist ein negativer Covid-19-PCR-Test in englischer oder arabischer Sprache erforderlich, der nachweislich nicht älter als 72 Stunden sein darf. Ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren.
  • Touristen, die direkt nach Hurghada, Sharm el Scheikh, Marsa Alam und Marsa Matrouh einreisen, können den erforderlichen Corona-Test kostenpflichtig bei Einreise an den jeweiligen Flughäfen vornehmen zu lassen. Hier kann es zu langen Wartezeiten vor Ort kommen. Für die Wartezeit bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses gilt eine verpflichtende Quarantäne (z. B. im Hotelzimmer).
  • An öffentlichen Orten gilt die Maskenpflicht.

Kann ich Urlaub in Italien machen?

  • Das Auswärtige Amt warnt seit dem 17. Oktober vor Reisen in die italienischen Regionen Kampanien und Ligurien. Seit dem 24. Oktober gilt die Reisewarnung auch für die Regionen Aostatal, Umbrien, Lombardei, Piemont, Toskana, Venetien, Latium, Abruzzen, Friaul-Julisch Venetien, Emiglia-Romagna, Sardinien und die Autonome Provinz Bozen-Südtirol. Ab dem 1. November ist auch Vatikanstadt ein Risikogebiet. Somit ist ganz Italien laut Robert-Koch-Institut ein Risikogebiet, mit Ausnahme der Region Kalabrien.
  • Weil diese Regionen als Risikogebiet gelten, ist bei Einreise in Deutschland ein Corona-Test nötig.
  • Reisende aus den meisten EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland dürfen seit Anfang Juni ohne Beschränkungen nach Italien einreisen. Bei Corona-Symptomen oder Kontakt mit Infizierten kann von den italienischen Gesundheitsbehörden eine 14-tägige Quarantäne verordnet werden, die bei Vorliegen eines negativen Tests auf 10 Tage verkürzt wird.
  • Für Einreisen aus Rumänien gilt seit dem 24. Juli die Pflicht zur 14-tägigen Selbstisolation, ebenso für Reisende aus Drittstaaten.
  • Für Belgien, Frankreich, den Niederlanden, Großbritannien und Nordirland, Tschechien und Spanien ist die Vorlage eines negativen Covid-19-Tests, der nicht älter als 72 Stunden sein darf oder die Durchführung eines Tests bei Einreise erforderlich.
  • Aktuell gilt außerdem ein Einreiseverbot für Reisende, die sich während der letzten 14 Tage in einem der folgenden Länder aufgehalten haben oder durch diese durchgereist sind: Armenien, Bahrain, Bangladesch, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Chile, Kolumbien, Kosovo, Kuwait, Nordmazedonien, Republik Moldau, Montenegro, Oman, Panama, Peru und Dominikanische Republik.
  • In einigen Regionen ist mit Einschränkungen der Reise- und Bewegungsfreiheit zu rechnen, so gibt es zum Beispiel Ausgangssperren in der Lombardei, Kampanien und die Region Latium zu der auch die Hauptstadt Rom gehört. Diese Regelung gilt vorerst bis zum 13. November 2020, eine Verlängerung ist möglich.
  • Hotels, Geschäfte, Bars und Restaurants dürfen unter Einhaltung strenger Infektionsschutz- und Hygieneauflagen geöffnet bleiben, es muss aber mit verkürzten Öffnungszeiten gerechnet werden. Ein Konsum im Stehen ist in Bars nach 18 Uhr nicht mehr erlaubt.
  • Kulturelle und soziale Veranstaltungen an öffentlichen oder privaten Orten können seit dem 15. Juni unter Einhaltung spezifischer Teilnehmerzahlen und Sicherheitsmaßnahmen stattfinden.
  • Schulen, Kindergärten und Universitäten haben ihren Betrieb unter Einhaltung spezifischer Maßnahmen langsam wieder aufgenommen.
  • Ein Mund-Nasen-Schutz ist in ganz Italien im öffentlichen Raum grundsätzlich vorgeschrieben. Ausgenommen sind Kinder unter 6 Jahren.
  • Für einige Regionen in Italien (z. B. in Sardinien, Kalabrien, Apulien und Sizilien) müssen sich Reisende zudem vorher registrieren.

Reisewarnung für Malta seit Mitte Oktober

  • Malta gilt ebenfalls als Risikogebiet. Auch das Auswärtige Amt warnt seit dem 17. Oktober vor Reisen auf den Inselstaat.
  • Derzeit können Touristen aus Deutschland ohne Einschränkungen in Malta einreisen.
  • Vor Ort gilt eine Maskenpflicht außerhalb der eigenen Wohnung, also in den Straßen, in öffentlichen Gebäuden, in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften.

Ist Urlaub in Frankreich möglich?

  • Seit dem 17. Oktober wird vor Reisen nach ganz Frankreich sowie die franz. Überseegebiete Französisch Guyana, St. Martin, Guadeloupe. La Réunion und Martinique gewarnt.
  • Wer dorthin reist, muss sich anschließend auf das Coronavirus testen lassen und bis zum negativen Ergebnis in Quarantäne begeben.
  • Zudem hat die französische Regierung am 14. Oktober landesweit für zunächst vier Wochen den Gesundheitsnotstand ausgerufen. Auf dieser Grundlage gibt es seit dem 17. Oktober im Großraum Paris (Île de France), Aix-en-Provence/Marseille sowie in den Städten Grenoble, Lille, Lyon, Montpellier, Rouen, St. Étienne und Toulouse bußgeldbewehrte Ausgangssperren von 21 bis 6 Uhr.
  • Landesweit besteht seit dem 20. Juli für alle Personen ab elf Jahren eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und in allen öffentlich zugänglichen, geschlossenen Räumen wie z. B. in Flughäfen, Bahnhöfen, Museen, Banken, Geschäften, überdachten Märkte und Sehenswürdigkeiten.
  • In einigen französischen Städten gilt die Maskenpflicht auch auf öffentlichen Plätzen, Straßen oder Anlagen mit dichtem Publikumsverkehr. Unter anderem in Paris und den umliegenden Départements Seine-Saint-Denis, Hauts-de-Seine und Val-de-Marne sowie in Marseille, Toulouse und Straßburg gilt die Maskenpflicht im gesamten Stadtgebiet.
  • Museen sind teilweise wieder geöffnet - Tickets müssen in der Regel vorher online gebucht werden.
  • Auch Parks, Strände und Grünanlagen im Land sind wieder geöffnet. Wegen gestiegener Infektionszahlen kann es hier lokale Abweichungen geben.

Moncao

  • Ab dem 1. November gilt Monaco als Risikogebiet.

Strenge Corona-Maßnahmen in Belgien

  • Wegen des Anstiegs von Corona-Fällen warnt das Auswärtige Amt vor touristischen Reisen nach ganz Belgien.
  • Urlauber müssen bei der Einreise in Deutschland einen Corona-Test machen und sich bis zum Testergebnis in Quarantäne begeben.
  • In Deutschland sind derzeit folgende Städte und Gebiete als "rote Zone" eingestuft: die Stadt Berlin, die Freie und Hansestadt Hamburg, die Freie Hansestadt Bremen, die Regierungsbezirke Stuttgart, Darmstadt, Düsseldorf, Köln, Karlsruhe, Freiburg, Tübingen, Oberbayern, Niederbayern, Oberpfalz, Unterfranken, Schwaben, Gießen, Kassel, Münster, Detmold und Arnsberg, die Regionen Weser-Ems, Koblenz, Trier, Dresden und Chemnitz und das Saarland. Personen, die dort leben oder sich dort aufgehalten haben und nach Belgien reisen, unterliegen einer Quarantänepflicht von zehn Tagen. Bei möglichen Corona-Symptomen muss ein PCR-Test erfolgen. Eine Verkürzung der Quarantänezeit ist jedoch auch bei negativem Testergebnis nicht möglich.
  • Seit dem 1. August müssen alle Einreisenden nach Belgien 48 Stunden vor Einreise ein elektronisches "Public Health Passenger Locator Form" ausfüllen und elektronisch versenden, auch solche mit Wohnsitz in Belgien nach mehr als 48-stündigem Auslandsaufenthalt.
  • Am Flughafen Brüssel erfolgen Temperaturmessungen bei allen Passagieren mit Wärmekameras. Wer eine Temperatur über 38°C hat, darf nicht einreisen.
  • Im Alltag gibt es grundlegende Hygienebestimmungen wie das Abstandsgebot.
  • Im öffentlichen Nahverkehr, in Geschäften, Einkaufszentren, Gotteshäusern, Kinos, Museen, Bibliotheken, Theater- und Konferenzsälen sowie auf Märkten, Jahrmärkten, in Einkaufsstraßen, öffentlichen Gebäuden sowie in Restaurants und Cafés muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
  • Seit dem 2. November darf jeder Haushalt nur eine Person zu Hause empfangen. Personen, die allein wohnen, dürfen zwei Personen empfangen. Private Zusammenkünfte im Freien sind auf vier Personen beschränkt und dabei sind Abstands- und Maskenpflicht zu beachten.
  • Nicht-essentielle Geschäfte sind vom 2. November bis 13. Dezember geschlossen. Möglich sind Online-Bestellung und Abholung. Auch Supermärkte dürfen nur essentielle Waren verkaufen. Einkaufen darf man höchstens zu zweit (bzw. begleitet von betreuungsbedürftigen Kindern) innerhalb von max. 30 Minuten.
  • Ab 20 Uhr darf kein Alkohol mehr verkauft werden. In der Hauptstadt Brüssel gilt ein generelles Verbot von Alkoholkonsum im öffentlichen Raum.
  • In Flandern gilt eine Ausgangssperre von Mitternacht bis 5 Uhr morgens, in Brüssel und der Wallonie von 22 Uhr bis 6 Uhr morgens.

Ganz Irland ist Risikogebiet

  • Derzeit wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Hauptstadt Dublin (County Dublin), die Border Region, die Regionen Mid-West, South-West, Mid-East, West und Midlands gewarnt. Seit dem 24. Oktober 2020 gilt die Reisewarnung für ganz Irland.
  • Seit dem 22. Oktober gilt in Irland für sechs Wochen die höchste von fünf Maßnahmen-Stufen. Konkret bedeutet das: Wer kann, muss bis zum 1. Dezember in Irland daheim arbeiten. Geschäfte, die keine lebensnotwendigen Waren verkaufen, werden geschlossen. Treffen mit anderen Haushalten sind bis auf wenige Ausnahmen untersagt. Schulen bleiben geöffnet. Sport im Freien ist im Umkreis von fünf Kilometern erlaubt.
  • Für alle Einreisenden nach Irland gilt zudem die Pflicht zu einer elektronischen Anmeldung vor Einreise. Die elektronische Anmeldung erfolgt ausschließlich im Internet frühestens 48 Stunden vor Einreise. Bei der Einreise muss dann die erfolgte Anmeldung nachgewiesen werden. Verstöße gegen die Ausfüllpflicht (auch Falschangaben) können mit einer Geldstrafe von 2.500,- Euro oder einer Freiheitsstrafe von bis zu 6 Monaten geahndet werden.
  • Allen Einreisenden, auch Iren und Bürgern mit Wohnsitz in Irland, wird empfohlen, für 14 Tage nach Einreise ihre Bewegungen stark einzuschränken. Das bedeutet konkret, dass man nicht arbeiten oder in die Schule oder Uni gehen solle, wenn man dort nicht ganz sicher anderen Menschen aus dem Weg gehen kann, keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen solle, keinen Besuch empfangen oder Menschen besuchen solle, nur absolut notwendige Einkäufe tätigen und an keinen Familienfeiern teilnehmen solle.

Teilreisewarnung für Dänemark - Einreiseverbot für Deutschland

  • Seit dem 23. September warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in die Region Hovedstaden einschließlich der Hauptstadt Kopenhagen. Ab dem 1. November gilt auch die Region Nordjylland als Risikogebiet.
  • Wer aus der zum Risikogebiet erklärten Region zurück nach Deutschland reist, muss demnach einen verpflichtenden PCR-Test machen und sich ggf. in Quarantäne begeben.
  • Seit dem 24. Oktober wird Deutschland, mit Ausnahme von Schleswig-Holstein, von den dänischen Behörden als epidemiologisch "nicht sicheres" Land eingestuft. Einreisen zu rein touristischen Zwecken von Personen mit Wohnsitz in Deutschland, mit Ausnahme von Schleswig-Holstein, sind dann nicht mehr erlaubt.
  • Personen mit Wohnsitz in einem als epidemiologisch nicht sicher eingestuften Land, dürfen nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes nach Dänemark einreisen.
  • Nichtdänischen Staatsangehörigen, die deutliche Symptome von Covid-19 zeigen, beispielsweise Husten oder Fieber, wird die Einreise nach Dänemark verwehrt.
  • Restaurants, Cafés, Geschäfte, Zoos, Schwimmbäder und Vergnügungsparks sind wieder offen. Gaststättenbetriebe dürfen nur bis 22 Uhr geöffnet sein.
  • An Flughäfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln einschließlich Bahnhofs- und Haltestellenbereich sowie in Taxis und Reisebussen gilt in ganz Dänemark die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Ausgenommen sind Kinder bis einschließlich 12 Jahren. Diese Pflicht gilt außerdem beim Besuch von Restaurants, Bars, Cafés und ähnlichen Gaststättenbetrieben, solange man nicht am Platz sitzt.
  • Zu Personen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören, soll ein Meter Abstand gehalten werden. Bei Personen mit erhöhtem Risiko oder in Situationen mit erhöhtem Ansteckungsrisiko (z. B. beim Sport, Singen oder in schlecht belüfteten Räumen) wird ein Abstand von zwei Metern empfohlen.

Was gilt für Zypern?

  • Das Auswärtige Amt rät derzeit von nicht notwendigen, touristischen Reisen in den nicht unter effektiver Kontrolle der Regierung der Republik Zypern stehenden Nordteil der Insel ("Türkische Republik Nordzypern TRNZ") ab.
  • Grundsätzlich sind die Flughäfen aber wieder geöffnet und Einreisen aus bestimmten Ländern erlaubt, unabhängig von der Staatsangehörigkeit. Zypern hat verschiedene Staaten in Kategorien unterteilt. Deutschland gehört beispielsweise zu Kategorie A, eine Einreise ist damit ohne Einschränkungen erlaubt.
  • Wer nach Zypern reist, muss sich vor dem Antritt elektronisch anmelden. Bei manchen ausgewählten Flügen werden Coronatests bei allen Passagieren durchgeführt. Wird ein Urlauber positiv getestet, muss er 14 Tage lang in eigens eingerichtete Isolier-Unterkünfte in Hotels. Die Kosten übernimmt Zypern.

Slowakei und Teile Sloweniens nun auch Risikogebiete

Slowakei:

  • Wie das RKI am 15. Oktober mitteilt, gilt nun auch die gesamte Slowakei als Risikogebiet.
  • Einreisen aus Deutschland in die Slowakei sind möglich, allerdings gilt danach in Deutschland die Quarantänepflicht.
  • In Restaurants, Kneipen und Cafés darf man nur noch draußen sitzen oder die Speisen zum Mitnehmen bestellen. Alle Lokale müssen um 22 Uhr schließen. In Supermärkten und Drogerien gelten spezielle Einkaufsstunden für Senioren ab 65 Jahren von 9 bis 11 Uhr. Versammlungen von mehr als sechs Personen sind verboten.
  • Seit 1. Oktober 2020 hat die Regierung erneut den Notstand für zunächst 45 Tage verhängt. Weitere beschränkende Maßnahmen, u.a. auch zur Bewegungsfreiheit, können damit beschlossen werden.

Slowenien:

  • Ab dem 1. November gilt ganz Slowenien als Risikogebiet.
  • Landesweit gilt eine Ausgangssperre von 21 bis 6 Uhr. Es ist mit geringfügigen Ausnahmen verboten, zwischen den Regionen Sloweniens zu reisen.
  • Gaststätten und Cafés sind in weiten Teilen des Landes geschlossen. Hotels und andere Unterkünfte sind geöffnet.
  • Versammlungen mit mehr als sechs Personen sind grundsätzlich verboten.
  • Die Maskenpflicht gilt auch im Freien.

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