Leichter Rückgang der Corona-Infektionszahlen in Bayern

Eine Krankenschwester steckt ein Abstrichstäbchen in die Flüssigkeit eines Corona-Schnelltests. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbidl/dpa/Symbolbild
Eine Krankenschwester steckt ein Abstrichstäbchen in die Flüssigkeit eines Corona-Schnelltests. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbidl/dpa/Symbolbild
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30. November 2021 - 8:00 Uhr

München (dpa/lby) - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche ist in Bayern weiter rückläufig. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen mit 618,2 (Stand: 3.15 Uhr) an - am Montag war noch ein Wert von 627,6 gemeldet worden. Am Dienstag vergangener Woche lag die Inzidenz bei 644,9. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sieht diese Entwicklung auch als Folge der verschärften Regeln im Freistaat.

Insgesamt meldete das RKI am Dienstag für den Freistaat 6789 Neuinfektionen und 99 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. In ganz Deutschland registrierten die Gesundheitsämter dem RKI zufolge binnen eines Tages 45.753 Ansteckungen und 388 Tote. Bundesweit lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 452,2.

Die höchste Inzidenz unter den Regionen im Freistaat wies demnach der Landkreis Rosenheim mit 1267,4 aus. Dahinter folgen die Landkreise Freyung-Grafenau, Rottal-Inn, Passau, Traunstein, Mühldorf am Inn, Berchtesgadener Land und die Stadt Rosenheim. Alle lagen über der 1000er-Marke.

Die Hospitalisierungsinzidenz gab das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Montag mit 8,3 an nach 9,0 am Vortag. Pro 100.000 Einwohner gab es also statistisch innerhalb von sieben Tagen 8,3 Patienten, die wegen Corona in ein Krankenhaus aufgenommen wurden. Ungeimpfte waren zuletzt deutlich häufiger darunter als Geimpfte.

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Quelle: DPA