Leichenteile aus Neusiedler See in Österreich: Tatverdächtiger wollte Fleisch der Getöteten essen

Leichenteile im Neusiedler See gefunden.
Leichenteile im Neusiedler See gefunden.
© dpa, Herbert P. Oczeret, hkt exa

02. Mai 2018 - 18:21 Uhr

Körperteil der Getöteten in der Tiefkühltruhe gefunden

Erschreckender Fall von Kannibalismus in Österreich: Rund zwei Wochen nach dem Fund einer zersägten Frauenleiche im Neusiedler See in Österreich kommen immer mehr grausame Details ans Licht. Laut Behörden zerstückelte der 63-jährige Tatverdächtigte die Frau nicht nur, er wollte die Leichenstücke auch noch essen. Ein Körperteil habe er eingefroren, um es zu einem späteren Zeitpunkt zu verzehren, wie die Staatsanwältin am Mittwoch in Eisenstadt sagte.

Weitere Leichenteile im Neusiedler See versenkt

Nach Angaben einer Boulevard-Zeitung habe es sich bei dem Opfer um eine slowakische Prostituierte gehandelt, die dem Mann nicht ihren echten Namen nannte. Der mutmaßliche Täter habe sein Opfer (25 – 30 Jahre alt) laut eigenen Angaben im März in Wien kennengelernt und dann mit nach Hause genommen. Als er zudringlich werden wollte, habe die Frau zu schreien begonnen, und er habe sie in Panik gewürgt. Später habe er sie zersägt und ins Burgenland zum Neusiedler See transportiert. Ein Fischer entdeckte den Torso der Frau. Weitere Körperteile wurden bei einer Suchaktion gefunden. Noch nicht aufgefunden wurden etwa die Hände und die Unterschenkel des Opfers. Die genaue Identität ist zudem immer noch unbekannt.

Vor knapp zwei Jahren war der wegen Gewalt- und Sexualverbrechen vorbestrafte Tatverdächtige aus einer Anstalt für abnorme Rechtsbrecher entlassen worden. Insgesamt saß der mutmaßliche Kannibale bereits über 30 Jahre in Haft.