Die Verluste deutscher Privatanleger im Zuge der Lehman-Pleite beschäftigen den Bundesgerichtshof (BGH). Der elfte Zivilsenat befasst sich seit dem Vormittag mit den Klagen zweier Privatleute, die Zertifikate der US-Investmentbank Lehman Brothers erworben hatten, bevor diese im September 2008 zusammenbrach. Die Kläger werfen der Hamburger Sparkasse vor, sie nicht ausreichend über die eigenen Gewinnmargen und die Risiken der Anlage aufgeklärt zu haben. Die Inhaberschuldverschreibungen waren im Zuge der Insolvenz wertlos geworden. Ein Urteil wird noch im Tagesverlauf erwartet.