Lebensmittel-Lieferservice: Sinnvoll oder Quatsch?

06. Oktober 2011 - 19:33 Uhr

Zielgruppe sind gestresste Großstädter

Ob Unterhaltungselektronik, Bücher oder Schuhe - Einkaufen im Internet ist längst zum Milliardengeschäft geworden. Lebensmittel werden bislang allerdings kaum über das Netz verkauft. Das wollen einige deutsche Supermarkt-Ketten jetzt ändern. Sie bieten Online-Läden an, und liefern von der Tomate bis zur Leberwurst alles nach Hause.

Einkaufen im Supermarkt
Wird der Einkaufswagen bald nur noch online befüllt?
© dpa, Julian Stratenschulte

Fünf Euro kostet das Kaufen mit der Maus, als Zielgruppe gelten vor allem gestresste Berufstätige aus Großstädten. In einer Frankfurter Rewe-Filiale werden seit letzter Woche alle Produkte, die sonst auch im Laden stehen nach Hause oder ins Büro geliefert. Ein Mitarbeiter sucht die Waren zusammen – die Lieferung soll noch am gleichen Tag erfolgen.

"Der Kunde kann bei der Lieferung selbst entscheiden, ob er die Artikel wirklich kauft. Wenn ihm eine Banane zu grün erscheint oder die Tomaten nicht reif genug, kann er vor der Tür den Artikel ablehnen", verspricht Rewe-Bereichsleiter Christian Griem. Trotzdem sind viele Kunden skeptisch. RTL-Reporterin Nina Lehnhoff hat den Service ausprobiert.