Las-Vegas-Opfer trifft Donald Trump und kassiert Shitstorm - dann wird er zum Helden

06. Oktober 2017 - 16:13 Uhr

Trumps Besuch ist die "größte Ehre" für Thomas Gunderson

Er ist einer von knapp 500 Verletzten, die Sonntagnacht in Las Vegas dem Kugelhagel von Stephen Paddock entkommen sind: Thomas Gunderson aus Newport Beach im US-Bundesstaat Kalifornien, 28 Jahre alt. Thomas wurde auf der Flucht vor den Schüssen am Bein getroffen und liegt seitdem in Las Vegas im Krankenhaus. Dort statteten ihm US-Präsident Donald Trump und dessen Frau Melania einen Besuch ab - für den jungen Mann war das "die größte Ehre seines Lebens". Doch als er ein Bild mit seinem Besuch bei Instagram postete, kassierte er einen Shitstorm.

Netzgemeinde empört über den Respekt für Donald Trump

Thomas hat bei Instagram über 21.000 Fans, die er mit seinem Präsidenten-Bild beeindrucken wollte, doch stattdessen hagelte es Kritik. Denn Thomas ist zu Ehren seines Besuches aus dem Bett aufgestanden - trotz seines verletzten Beines. Für seine Fans völlig unverständlich.

"Zeuge niemandem Respekt, der es nicht verdient hat. Total albern", schrieb ein Nutzer unter das Bild. "Er hat dich doch nur benutzt, um sich selbst menschlich zu zeigen", findet ein anderer. Und die User gehen sogar noch weiter: "Da hättest du gleich dem Todesschützen selbst die Hand schütteln können", heißt es. Dabei hatte Thomas in weiser Voraussicht im Post darum gebeten, dass seine Fans von negativen Kommentaren absehen.

Mit dieser Antwort hätten seine Fans nicht gerechnet

Einige Stunden später reichte es Thomas. Nun postete er sogar ein Video von Trumps Besuch. Darunter schrieb er, warum er für 'seinen' Präsidenten immer aufstehen würde und wieso es ihm andere gleich tun sollten - egal, was sie von Donald Trump halten. Seine Worte gehen ans Herz und überzeugen auch seine Fans. Was genau Thomas seinen Fans zu sagen hatte, sehen Sie im Video!