Bei dem einen Knattern auf das andere Knattern achten

Landwirte warnen: Sex im Feld ist lebensgefährlich

Die natürlichste Sache der Welt ist am schönsten in der Natur - aber Vorsicht!
Die natürlichste Sache der Welt ist am schönsten in der Natur - aber Vorsicht!
© iStockphoto, iStock, Khosrork

09. Juni 2021 - 15:16 Uhr

Sich im hohen Gras nicht zu sehr vergessen

Die Duftblüte bestäuben, die Rosenknospe zum Blühen bringen oder ein Schäferstündchen haben - ob nun mit ihr oder ihm, die allermeisten mögen die natürlichste Sache der Welt. Besonders beliebt im Sommer: das kleine Stelldichein in der freien Natur, so wie Gott uns erschuf, sichtgeschützt auf grüner Heuwiese. Aber Kölns oberster Landwirt warnt jetzt wieder eindringlich davor, sich im hohen Gras zu sehr zu vergessen. Denn: Aktuell wird die Heuernte eingefahren.

Es hat schon Unfälle gegeben

Die Sonne scheint, die Mücken picken, wir liegen im Gras und sind am … aber, was ist das bloß für ein lautes Knattern und Dröhnen, das sich da nähert? Ach richtig, es ist gerade Heuernte-Zeit – also besser nichts wie weg hier! "Es hat natürlich schon Unfälle gegeben", so Bauern-Chef Willy Winkelhag gegenüber dem Kölner Express. "Wir Landwirte haben natürlich niemals etwas dagegen, wenn sich die Menschen in den Feldern vergnügen. Solange sie nichts kaputt machen."

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Aber: "Ein bisschen aufpassen sollten sie schon." Sollten sich Verliebte also das berühmte Bett im Kornfeld geben, rät Winkelhag zu vermehrter Achtsamkeit in diesen Tagen. "Wenn etwas sehr laut näher kommt, ist Vorsicht geboten. Da sollte man sich schon dem Landwirt über bemerkbar machen, dass man nicht übersehen wird." Sein dringender Ratschlag: "Es reicht schon, wenn man dann mit der Unterwäsche winkt. Dann wissen die Kollegen auf den Maschinen Bescheid."

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Ist Sex im Freien überhaupt erlaubt?

Rechtlich gesehen könnte es für Liebende auf landwirtschaftlichem Gelände übrigens durchaus auch rechtlich hakelig werden, denn Sex im Freien ist nur dann erlaubt, wenn das Paar es nicht darauf anlegt, erwischt zu werden. Der Paragraph 183a im Strafgesetzbuch sagt eindeutig: "Wer öffentlich sexuelle Handlungen vornimmt und dadurch absichtlich oder wissentlich ein Ärgernis erregt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft."

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