Landgericht Köln: Haftstrafen für Mitglieder des Goman-Clan

Um an Geld zu kommen, ist ihnen jedes Mittel recht. Nun wurden Mitglieder von Deutschlands schlimmster Betrüger-Familie, dem Goman-Clan, in Köln zu Haftstrafen verurteilt: Vier Jahre und drei Monate muss der Drahtzieher hinter Gitter, zwei Komplizen erhielten Haftstrafen von drei Jahren und sechs Monaten, beziehungsweise zwei Jahren auf Bewährung. Der Clan zockt seit Jahren hinterhältig Rentner ab, gönnt sich selbst ein Leben in Luxus und holt sich dabei noch einen kleinen Zuschuss vom Staat, in Form von Hartz IV.

Richterin: Tat war geplant

Goman-Clan
Nach dem Urteil
RTL

Die vorsitzende Richterin sagte, die drei Angeklagten hätten den Teppich-Containertrick von Anfang an geplant, die Kammer sieht einen schwerwiegenden Fall von Betrug. Die Tat sei auf Entschluss des Hauptangeklagten begangen worden. Er sei extra nicht bei den Opfern gewesen, damit diese ihn später nicht erkennen können. Das Vorgehen zeuge von hoher krimineller Energie.

Wie unser Reporter Valerio Manjo aus dem Gerichtssaal berichtet, blieb der Hauptangeklagte äußerlich ruhig. Seine Augen suchten immer wieder den Kontakt zu seiner Familie im Zuschauersaal. Er sprach häufig mit seinem Anwalt.