Land zahlt 12,9 Millionen Euro für Corona-Tests in Kitas

Eurobanknoten liegen auf einem Tisch. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration
Eurobanknoten liegen auf einem Tisch. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration
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01. Dezember 2021 - 14:31 Uhr

Magdeburg (dpa/sa) - Die Landesregierung hat in diesem Jahr bisher rund 12,9 Millionen Euro aufgewandt, um Kitas mit Corona-Schnelltests zu versorgen. Das teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Magdeburg am Mittwoch mit. Zwischen März und Anfang Dezember seien sechs Millionen Tests ausgegeben worden.

Das Land stellt Kindertagesstätten pro Woche zwei Corona-Tests für jedes Kind zur Verfügung. In der Regel erfolgt die Testausgabe an die Eltern, die ihre Kinder zu Hause freiwillig testen können. Im November ist die Zahl der am Coronavirus erkrankten Kinder im Alter bis zu sechs Jahren deutlich gestiegen. Während in der ersten Novemberwoche noch 226 Kinder im Kita-Alter infiziert waren, waren es in der vierten Novemberwoche 999. Insgesamt haben sich im November 2413 Kinder im Alter bis zu sechs Jahren in Sachsen-Anhalt mit dem Coronavirus infiziert.

In der Stadt Halle sind zuletzt auch mehr Erzieher am Coronavirus erkrankt. In der vergangenen Woche waren 16 Erzieherinnen und Erzieher infiziert. Träger der Einrichtungen befürchten zum Teil, dass Kitas aufgrund personeller Engpässe übergangsweise schließen müssen. "Diese Perspektive ist in vielen Einrichtungen bereits sehr deutlich abzusehen, teilweise werden die Öffnungszeiten verringert, um mit dem verbleibenden Personal die Betreuung abzusichern", sagte eine Sprecherin des Bistums Magdeburg am Dienstag. Im Bistum Magdeburg gibt es 36 Einrichtungen, die jeweils von örtlichen kirchlichen Trägern betrieben werden.

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Quelle: DPA