Land will Kulturvereinen aus Zahlungsschwierigkeiten helfen

Rainer Robra (CDU), Staats- und Kulturminister von Sachsen-Anhal. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Rainer Robra (CDU), Staats- und Kulturminister von Sachsen-Anhal. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
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06. Dezember 2021 - 18:39 Uhr

Magdeburg (dpa/sa) - Coronabedingt in finanzielle Engpässe geratene Kulturvereine in Sachsen-Anhalt können weiter Hilfe vom Land erhalten. Es seien noch Fördergelder vorhanden, teilte das Kulturministerium am Montag in Magdeburg mit. "Mit unserem beschlossenen Hilfsprogramm wollen wir jenen Kulturvereinen unter die Arme greifen, die infolge der Pandemie in existenzbedrohende Zahlungsschwierigkeiten geraten sind und bestehende Verpflichtungen nicht mehr erfüllen können", erklärte Staats- und Kulturminister Rainer Robra (CDU). Der Kulturbereich müsse angesichts der dramatischen Pandemiesituation weiter mit Restriktionen und Einschränkungen leben.

Anträge auf eine Liquiditätspauschale oder eine erweiterte Liquiditätshilfe müssen bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt gestellt werden. Die erweiterte Liquiditätshilfe beträgt maximal 10.000 Euro und wird in Form eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Festbetrags gewährt. Antragsteller müssen schnell sein: Die Antragsfrist läuft bis zum 17. Dezember 2021.

Die Liquiditätspauschale kann bis zum 30. Juni 2022 beantragt werden, sie beinhaltet einen einmaligen, nicht rückzahlbaren Festbetrag von 1000 Euro. Profitieren können Kulturvereine, die als gemeinnützig anerkannt sind, ihren Sitz in Sachsen-Anhalt habe und bei denen infolge der Corona-Pandemie vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten bestehen.

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Quelle: DPA