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Land muss im Wettbewerb um Innovationen noch mehr tun

Wilhelm Bauer
Wilhelm Bauer, Technologiebeauftragter des Landes, steht im neuen "Future Work Lab" des Fraunhofer Instituts. Foto: Christoph Schmidt/Archiv © deutsche presse agentur

Im Wettbewerb um die Innovationen der Zukunft muss Baden-Württemberg trotz einer guten Ausgangssituation noch deutlich mehr tun. Zu diesem Fazit kommt der Technologiebeauftragte des Landes, Wilhelm Bauer, in seinem am Dienstag vorgelegten "innovationspolitischen Impulspapier". Darin empfiehlt er unter anderem, mehr öffentliche Mittel in Forschung und Entwicklung zu stecken, Zusammenschlüsse von Forschungseinrichtungen zu fördern, das Potenzial von Start-ups stärker zu nutzen oder kleinen und mittleren Unternehmen stärker unter die Arme zu greifen.

"Die Situation in Deutschland und in Baden-Württemberg insbesondere ist hervorragend", sagte Bauer. International sei man in Sachen Innovationsfähigkeit Spitze. Allerdings beziehe sich das auf den aktuellen Stand und nicht auf die Zukunft. "Wir blicken jetzt in dieser Vision sehr stark nach vorne und adressieren die Themen, die in den kommenden Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit aus der Grundlagenforschung in die Anwendung kommen und zu Innovationen werden." Als Beispiele nannte Bauer die Themen Künstliche Intelligenz und Quantentechnologie, Mobilität oder auch Medizintechnik und Biotechnologie.

Das Papier sei eine Bestätigung, auf dem richtigen Weg zu sein, aber auch ein Ansporn, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). "Es gibt sehr, sehr viel zu tun. Wir stehen da vor enormen Herausforderungen." Bauers Vorschläge sollen nun als Grundlage zur Erarbeitung einer konkreten Strategie des Landes dienen.


Quelle: DPA

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