Feuerwehreinsatz

Lagerhallenbrand mit sechsstelligem Schaden: Ursachensuche

Feuerwehr
Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen beisammen.
David Inderlied/dpa/Symbolbild

Eine brennende Lagerhalle löst in der Nacht zum Samstag einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Die Ermittler schätzen den Schaden auf mehr als eine halbe Million Euro. Spezialisten sollen den Brandort nun genauer unter die Lupe nehmen.

Brandgutachter sollen bei der Aufklärung eines Lagerhallenbrandes in Neunkirchen helfen. In der neuen Woche sei eine weitere Begehung des Brandortes mit Spezialisten geplant, sagte ein Sprecher der Polizei Neunkirchen am Sonntag.

Bei dem Brand in der Nacht zum Samstag war ersten Schätzungen zufolge ein Schaden von mehr als einer halben Million Euro entstanden. Wie hoch die Schadenssumme tatsächlich sei, könnten die Ermittler derzeit nicht sagen, erklärte ein Sprecher. In der Halle hatten nach seinen Angaben diverse Firmen und Privatpersonen Lagerbereiche angemietet. Aufbewahrt wurden nach ersten Angaben der Ermittler unter anderem Möbel und Computer.

Das Feuer in einer Halle der ehemaligen Schlossbrauerei war nach Angaben der Polizei in der Nacht zum Samstag entdeckt worden. Der Feuerwehr zufolge bekämpften zeitweise bis zu 150 Einsatzkräfte die Flammen. Verletzt wurde bei dem Brand und dem Einsatz nach Angaben der Polizei niemand.

Als ausgesprochen schwierig erwies sich den Angaben zufolge die Versorgung mit Löschwasser, das aus rund 200 Meter Entfernung herbeigeschafft werden musste. Auch bei der Entrauchung der Halle und der Kontrolle der Glutnester stießen die Feuerwehrleute auf Schwierigkeiten. Nach fünf Stunden Einsatz in der Nacht mussten am Samstagmorgen erneut Kräfte ausrücken, um weitere Glutnester zu löschen.