Lafontaine stellt Wagenknecht als Freundin vor

In den vergangenen Jahren hatte es immer wieder Spekulationen über das Verhältnis zwischen Lafontaine und Wagenknecht gegeben.
© dpa, Becker & Bredel

13. November 2011 - 21:49 Uhr

"Es ist alles gesagt"

Die Tatsche überrascht weniger als der Zeitpunkt, zu dem die Betroffenen die bereits seit langer Zeit existierenden Gerüchte bestätigten: Der ehemalige Bundesvorsitzende der Linken, Oskar Lafontaine, hat Sahra Wagenknecht überraschend als seine Freundin vorgestellt. "Ich lebe seit einiger Zeit getrennt und bin seit einiger Zeit mit Sahra eng befreundet", sagte der 68-Jährige am Ende einer rund einstündigen Rede bei einem Linke-Landesparteitag in Saarbrücken.

Der Politiker betonte, die enge Verbindung sei der Grund dafür, dass er Wagenknecht als Gast zu dem Landesparteitag mitgebracht habe. Mehr gebe es dazu nicht zu sagen. Auch Wagenknecht wollte sich nicht weiter äußern: "Es ist alles gesagt."

In den vergangenen Jahren hatte es immer wieder Spekulationen über das Verhältnis zwischen Lafontaine und Wagenknecht gegeben. Lafontaine gilt als politischer Mentor von Wagenknecht. Er ist derzeit Fraktionschef der Linken im Saar-Landtag. Wagenknecht ist stellvertretende Vorsitzende der Linke-Bundestagsfraktion.

Lafontaine ist seit 1993 mit Christa Müller (55) verheiratet, Sahra Wagenknecht seit 1997 mit Ralph-Thomas Niemeyer.