Kurzsichtigkeit: Wegen Smartphone und Co. immer mehr Menschen betroffen

19. Februar 2016 - 16:12 Uhr

Besonders Kinder und Jugendliche sind betroffen

Viereinhalb Stunden – so lange sind die 14- bis 29-Jährigen im Netz. Täglich! Damit ist der Internetkonsum in den letzten drei Jahren um 26 Minuten auf 274 Minuten gestiegen. Am meisten in Mitleidenschaft gezogen werden dadurch die Augen, die Folge: Kurzsichtigkeit.

Der ständige Blick aufs Smartphone ist Schuld

Wir schauen täglich mehrere Stunden auf unsere Smartphones und das ist schlecht für unsere Augen. Vor allem bei Kindern, die noch im Wachstum sind, droht Kurzsichtigkeit, wenn sie zu lange nah vor einem Bildschirm hocken. Nicht umsonst beklagen sich vor allem Kinder und Jugendliche über Kopfschmerzen oder brennende Augen, wenn sie zu lange vor dem Bildschirm hocken. Jetzt belegt eine Studie des Vereins Kuratorium Gutes Sehen (KGS) die Vermutung, dass digitales Sehen eine hohe Belastung für unseren Körper darstellt.

50 Millionen Deutsche sind täglich online – meistens mit dem Smartphone. Innerhalb der letzten drei Jahre hat sich die Zahl der Brillenträger um eine Million erhöht. Über ein Drittel der Jugendlichen in Deutschland leidet unter Kurzsichtigkeit. Und das ist noch nicht alles, die Experten warnen, dass digitales Sehen eine Belastung für den ganzen Körper ist. Muskeln, Wirbelsäule und sogar die Psyche leiden darunter.

Um auch in Zukunft den Durchblick zu behalten, sollten Kinder jeden Tag zwei Stunden draußen spielen. Das bremst die Kurzsichtigkeit aus, sagen die Forscher.