Gelähmte Olympiasiegerin gehört zur Risikogruppe

Kristina Vogel in Sorge wegen Coronavirus: „Gehe nur raus, wenn’s wirklich, wirklich notwendig ist“

26. März 2020 - 6:58 Uhr

Covid-19 lebensgefährlich für gelähmte Olympiasiegerin

Die ehemalige Bahnradsportlerin Kristina Vogel ist eine echte Kämpferin: Nach ihrem schweren Unfall 2018 hat sie sich ins Leben zurückgekämpft und meistert ihren neuen Alltag mit Querschnittslähmung. Doch die Coronakrise macht der 29-Jährigen Angst. Sie gehört wegen ihrer Lähmung zur Risikogruppe und hat sich deshalb in freiwillige Quarantäne begeben. "Ich gehe nur raus, wenn's wirklich, wirklich notwendig ist", erklärt Vogel im exklusiven RTL-Interview. Momentan verlasse sie höchstens zum Einkaufen ihre Wohnung. Covid-19 kann für die ehemalige Sportlerin nämlich lebensgefährlich sein. "Aufgrund der Lähmung kann ich nicht husten", so die Erfurterin. "Ich hab kein Zwerchfell, das heißt, wenn ich eine bronchiale Erkrankung bekomme, muss ich ans Beatmungsgerät. Und das habe ich mit meinem Unfall lange gemacht, das macht keinen Spaß."

Unterkriegen lässt sich die 29-Jährige aber auch von der Corona-Krise nicht. Wie Vogel die Zeit zuhause nutzt und welche Pläne sie für die verschobenen Olympischen Spiele hat, zeigen wir im Video.

+++ Alle aktuellen Informationen zum Coronavirus finden Sie in unserem Live-Ticker auf RTL.de +++

Doku bei TVNOW: Stunde Null - Wettlauf mit dem Corona-Virus

Doku bei TVNOW: Ausgespielt! Die Corona-Krise im Sport