Imageschaden ist gewaltig

Krisengipfel zwischen der Queen und Harry: Ist überhaupt noch was zu retten?

Die Queen und Prinz Harry haben einiges zu besprechen
© imago images/i Images, SpotOn

12. Januar 2020 - 13:08 Uhr

Treffen in Sandringham

Queen Elizabeth II. (93) und ihr Enkel Prinz Harry (35) werden sich am Montag in Sandringham treffen, berichtet unter anderem die BBC. Dort wollen die Royals über die zukünftigen Rollen von Harry und seiner Frau Meghan (38) sprechen. Das Treffen zeige deutlich, in welch schwere Krise Meghan und Harry die Königsfamilie durch ihren unüberlegten Alleingang gebracht haben, sagt RTL-Adelsexperte Michael Begasse. "Ich kann mich nicht erinnern, wann die Queen zum letzten Mal einen solchen Krisengipfel mit Anwesenheitspflicht einberufen hat. Es müsste nach dem Tod von Prinzessin Diana 1997 gewesen sein." Das royale Beben, das Meghan und Harry mit ihrem überraschenden Rückzug ausgelöst haben, hinterlässt viele Fragen, denen wir auch in unserem "RTL Royal Podcast" mit spannenden Insider-Informationen nachgehen.

"Absolut beispiellos"

Bei den Gesprächen am Montag sollen dem Bericht zufolge auch Harrys Vater, Thronfolger Prinz Charles (71), und sein Bruder Prinz William (37) anwesend sein. Laut "The Sun" könnte Meghan, die sich in Kanada aufhält, telefonisch zugeschaltet werden. Palastinsider erwarten von dem Treffen aber offenbar noch keine konkreten Ergebnisse. Der Royal-Experte der BBC, Jonny Dymond, hofft demnach jedoch, dass die Gespräche zu einem "nächsten Schritt" führen, wie die Beziehung des Sussex-Paares zur königlichen Familie in Zukunft aussehen könnte. Der Wunsch der Queen ist es angeblich, innerhalb weniger Tage eine Lösung zu finden. Dafür seien aber "gewaltige Hindernisse" zu überwinden, so Dymond.

Großer Imageschaden

"Ich bin sicher, vor allem Meghan als treibende Kraft hinter diesem Rücktritt ihres Mannes Harry von royalen Pflichten, hat sich noch keine abschließenden Gedanken darüber gemacht, was dieser Schritt tatsächlich in letzter Konsequenz bedeutet. Das ist dumm, kurzsichtig und fügt vor allem dem Herzog von Sussex als Sohn des nächsten Königs und Enkel der Königin einen großen Imageschaden zu", weiß RTL-Adelsexperte Begasse. 

Video: Das sagt RTL-Royal-Experte Michael Begasse zu Meghans und Harrys Rückzug

Das Treffen auf dem königlichen Anwesen in Norfolk wollen die Queen, Prinz Charles, Prinz William und Prinz Harry offenbar dazu nutzen, um eine Reihe von Möglichkeiten zu erörtern, wie es für Meghan und Harry weitergehen könnte. Sollte eine Einigung erzielt werden, könnte die Umsetzung allerdings einige Zeit in Anspruch nehmen. Weitere Treffen seien vermutlich nötig, schreibt die BBC. Auch wenn Palastmitarbeiter wohl schon ziemlich konkrete Vorschläge ausgearbeitet haben.

"Dies ist ein wegweisendes Treffen, das absolut beispiellos ist."

Unklar sei unter anderem aber noch, wie viele royale Aufgaben Meghan und Harry zukünftig noch übernehmen wollen. Damit hänge die Finanzierung und die Beziehung zwischen dem Palast und der Familie Sussex zusammen, heißt es. Die Rede ist von einem "Präzedenzfall", der in den kommenden Jahren andere Mitglieder der königlichen Familie betreffen könnte. Der frühere Pressesprecher der Königin, Dickie Arbiter, sagte der "Sun": "Dies ist ein wegweisendes Treffen, das absolut beispiellos ist."

Sehen Sie die Doku über Meghan und Harry

Wie konnte es überhaupt zu dem royalen Rückzug kommen? Unsere Megxit-Doku nimmt Sie mit auf eine Reise durch die Vergangenheit von Meghan und Harry und versucht, dieser Frage nachzugehen.

(RTL / Spot on)