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Krise in Griechenland: "Die Zeit drängt" noch bis Samstag

Krise in Griechenland: "Die Zeit drängt" noch bis Samstag

Über Konsequenzen im Klaren

Der EU-Gipfel setzt darauf, dass die gefährliche Griechenland-Krise in den nächsten zwei Tagen gelöst wird. "Der Eurogruppe am Samstag kommt eine entscheidende Bedeutung zu. Denn die Zeit drängt", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Blick auf das geplante Treffen der Euro-Finanzminister.

Krise in Griechenland: "Die Zeit drängt" noch bis Samstag
Tsipras: Harte Verhandlungen
dpa, Stephanie Lecocq

Die Staats- und Regierungschefs verstärkten massiv den Druck auf den griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras und machten deutlich, dass es keinen Spielraum für weiteres Feilschen gebe. Gipfelchef Donald Tusk betonte unmissverständlich, dass der Gipfel die internationalen Geldgeber unterstütze, mit denen Athen um ein Spar- und Reformpaket streitet. Mit Blick auf eine mögliche Staatspleite Griechenlands sagte er, die Staats- und Regierungschefs seien sich völlig im Klaren über die Lage und die möglichen Konsequenzen. Es werde keinen weiteren Euro-Gipfel am Freitag oder über das Wochenende geben. Am Dienstag läuft das aktuelle europäische Hilfsprogramm für Griechenland aus. An diesem Tag muss das Land auch rund 1,6 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) zurückzahlen.

Der Gipfel verlangt von Tsipras, das neue Angebot der Geldgeber-Institutionen EU-Kommission, IWF und Europäische Zentralbank anzunehmen. Eine Abmachung über das Paket ist Voraussetzung für die Auszahlung von blockierten Hilfen von 7,2 Milliarden Euro.