Kreuzfahrtgesellschaft muss nach Costa-Unglück Strafe zahlen

13. Februar 2016 - 12:46 Uhr

Die Kreuzfahrtgesellschaft Costa Crociere muss nach der Havarie der Costa Concordia eine Strafe in Höhe von einer Million Euro zahlen. Das Gericht in Grosseto stimmte der von dem Unternehmen vorgeschlagene Vereinbarung zu, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Damit werde es keine weiteren Ermittlungen gegen Costa Crociere geben. "Das ist die vernünftigste Lösung im Vergleich zu dem, was passiert ist", sagte Marco De Luca, der Anwalt der Kreuzfahrtgesellschaft.

Bei dem Unglück vor der italienischen Insel Giglio im Januar 2012 waren 32 Menschen ums Leben gekommen. Die Costa Concordia war an einen Felsen gefahren, aufgeschlitzt worden und gekentert. Die Hauptvorwürfe richten sich gegen Kapitän Schettino. Ob es gegen ihn einen Prozess geben wird, muss das Gericht noch entscheiden.