Eltern sammeln Geld, damit sie nicht selbst die Kosten übernehmen muss

Krebskranke Grundschullehrerin aus San Francisco muss Vertretung selbst bezahlen

12. Mai 2019 - 12:04 Uhr

Krebskranke Lehrerin muss die Kosten für Vertretung zahlen

Eine Grundschullehrerin aus dem US-Bundesstaat Kalifornien hat Brustkrebs und ist für den Rest des Jahres krankgeschrieben. Sie kann nicht mehr unterrichten. Also muss ein Vertretungslehrer einspringen. Doch das Krasse: Die erkrankte Lehrerin muss für die Kosten der Vertretungskraft aufkommen. Satte 200 Dollar pro Tag. Die Eltern der Schule sind entsetzt und sammeln nun Spenden für die kranke Frau.

Lehrer ihres Schulbezirks haben Anrecht auf zehn Krankheitstage pro Jahr

Laut der Sprecherin des Schulbezirks, Laura Dudnick, besagt das Gesetz in Kalifornien: Die Lehrer ihres Schulbezirks haben jeweils ein Anrecht auf zehn Krankheitstage pro Jahr. Wenn diese Tage aufgebraucht sind, dürfen die Lehrer ihre Krankenzeit um weitere 100 Tage verlängern. In dem Zeitraum bekommen sie zwar ihr komplettes Einkommen, doch davon würden die zusätzlichen Kosten für einen Vertretungslehrer abgezogen.

Eltern sammeln Spenden

Eltern der Schüler der Glen-Park-Elementary-Schule in San Francisco sind entsetzt über dieses Gesetz und sammeln nun Geld, um die beliebte Lehrerin finanziell zu unterstützen. Ihr Ziel war es, 10.000 Dollar für sie zu sammeln, doch die Summe wurde bereits übertroffen, weil es viele Spender gab. Es sind schon 15.000 Dollar (Stand: 12.05.19) zusammengekommen.