#PrayersForNick

Krankmeldung aus Versehen ans ganze Unternehmen geschickt: Hunderte Kollegen antworten

© Nick Vasos

22. November 2019 - 7:07 Uhr

E-Mail-Verteiler mit 13.000 Mitarbeitern

Seine Krankmeldung sollte eigentlich nur an die Personalabteilung gehen, erhalten haben sie aber Tausende. Nick Vasos schickte seine Nachricht aus Versehen an einen E-Mail-Verteiler mit allen Mitarbeitern seines Arbeitgebers. Da er als Reporter in einem Medienhaus mit 197 TV-Sendern arbeitet, waren es am Ende 13.000 Empfänger. Die nahmen Nick für seinen kleinen Fauxpas auf die Schippe und antworteten im Minutentakt.

Kollegen aus dem ganzen Land wünschen gute Besserung

Nick Vasos ist als Reporter beim Sender FOX4 in Kansas City tätig, der Teil der Nexstar Media Group ist. Die E-Mail mit dem Betreff "Nick our Sick Friday" schickt er Freitagmorgen an den Newsverteiler. In nur wenigen Worten erklärt er darin, dass er nicht auf der Arbeit erscheint. Unzählige davon antworten Nick aus den ganzen USA und wünschen "gute Besserung" und "schnelle Genesung".

Irgendwann ist Schluss: Eine Mail mit der Ankündigung, dass die Mailingliste eigentlich für "Breaking News"-Fälle gedacht ist, bringt Funkstille - vorübergehend.

Eine ungewöhnliche Teambuilding-Maßnahme

Denn Nicks Kollegen hören nicht auf und machen auf Twitter weiter. Über den Hashtag #PrayersForNick schicken sie ihm die Genesungswünsche einfach als Tweet.

Den Namen Nick Vasos kennen in seinem Unternehmen jetzt wohl die meisten der 13.000 Mitarbeiter. Austin Kellerman, Verantwortlicher für digitale Inhalte beim Mutterkonzern Nextstar, schreibt sogar von einer "Teambuilding-Maßnahme, von der keiner gewusst hat, dass sie nötig wäre."

Nick Vasos reagiert gelassen

Dem unfreiwillig Prominenten wird das wohl nicht noch mal passieren. Via Twitter schreibt Nick, dass er beim nächsten Mal auf die Empfängerleiste achten will und bedankt sich bei seinen Kollegen: "Danke euch, Freunde. Aber jetzt geht wieder an eure Arbeit."