Krankenschwester warnt

Warum sich Schwangere ab der 36. Woche nicht mehr rasieren sollten

Das Rasieren der Schamhaare kann das Risiko einer Infektion erhöhen.
Das Rasieren der Schamhaare kann das Risiko einer Infektion erhöhen.
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26. August 2021 - 8:38 Uhr

Schambehaarung schützt vor Infektionen

Viele Frauen rasieren sich auch während der Schwangerschaft im Intimbereich. Dabei wird heute meist davon abgeraten. Denn die Härchen schützen werdende Mamas vor Infektionen – eine Krankenschwester klärt auf.

"Schwanger? Rasieren Sie nicht den Busch!"

Auf TikTok ist Krankenschwester @nutmeg_ kürzlich viral gegangen. Mit den Worten: "Schwanger? Rasieren Sie nicht den Busch!", rät sie allen Frauen ab der 36. Schwangerschaftswoche, die Schambehaarung dran zu lassen. Denn: "Das Entfernen von Schamhaaren kann das Infektionsrisiko zum Zeitpunkt der Geburt erhöhen, auch bei einer Kaiserschnittgeburt." Der Grund dafür sei, dass Krankenhäuser voller Keime seien. Und die hätten leichtes Spiel, wenn kleine Schnittwunden vom Rasieren beispielsweise entstehen. Dadurch erhöhe sich das Risiko einer Infektion erheblich.

Das wissen offenbar aber die Wenigsten. In den Kommentaren bei TikTok schreiben reihenweise Userinnen, sie seien dankbar für den Tipp. Das Video wurde über drei Millionen mal angeklickt und tausendfach geliked. Also Finger weg vom Rasierer, liebe Damen im höheren Schwangerschaftsstadium - oder wie @nutmeg_ es auf den Punkt bringt: "Lasst den Busch in Ruhe!" (lel)

Lesetipp: So pflegen Sie kleinere Verletzungen, die bei der Geburt entstanden sind