Bargeldlos unterwegs mit Giro- und Kreditkarte

Kontaktlos bezahlen: Ist Ihre Kreditkarte fit für NFC und Google Pay?

Die meisten Bankkarten lassen sich inzwischen zum kontaktlosen Bezahlen verwenden.
© iStockphoto

24. März 2020 - 11:47 Uhr

Kreditkarte mit NFC-Technik: Schnell und vor allem sicher einkaufen

Nur Bares ist Wahres? Von wegen! Ob in Geschäften, an der Tankstelle oder im Kino – immer mehr Menschen zahlen bargeld- und kontaktlos. Das funktioniert unter anderem dank der seit 2012 in vielen Kreditkarten verbauten NFC-Technik – die Abkürzung steht für Near Field Communication, also Nahfeld­kommunikation. Was das bedeutet, wie das Verfahren funktioniert und wie Sie erkennen, ob auch Ihre Karte fit für den kontaklosen Zahlungsvorgang ist, zeigen wir hier.

Kontaktlos bezahlen: Wie funktioniert die Technik?

ARCHIV - ILLUSTRATION - Ein Google-Smartphone wird an einer Supermarkt-Kasse neben ein so genanntes PayPass-Gerät zur elektronischen Zahlungsabwicklung gehalten (undatiertes Google-Handout). Seit Jahren wird prophezeit, dass Smartphones bald die Brie
Auch mit Google Pay: Kontaktloszahlen geht auch mit dem Handy.
© dpa, Google

NFC ist ein Übertragungsstandard, mit dem sich über kurze Entfernungen von circa 4 Zentimetern Daten austauschen lassen. Entsprechend gerüstete Kreditkarten sind mit einem Mikrochip ausgestattet, der gut sichtbar auf der Karte angebracht ist. Nicht erkennbar: In den Karten ist eine Funk­antenne verbaut, über die die Datenübertragung mit der Kontakt­stelle eines Kassen­terminals läuft.

Circa 800.000 NFC-Terminals stehen hierzulande bereits im Handel. Zum kontaklosen Bezahlen halten Sie die Karte nah an das Lesegerät des Kassensystems, sobald der zu zahlende Betrag auf dem Display erscheint. Zwischen dem Chip der Karte und dem NFC-Terminal tauscht die Technik dann die zur Zahlung notwendigen Daten aus, beispielsweise die Höhe des Betrags oder das Gültigkeitsdatum der Karte. Das Ganze dauert nur wenige Sekunden – vor allem kleinere tägliche Einkäufe sind so schnell erledigt.
Wichtig: Die Karte muss das Terminal nicht berühren und in der Regel entfällt bei kleineren Beträgen auch die PIN-Eingabe. Wer also auf Kontakt verzichten möchte, kommt um NFC nicht herum.

Kontaktlos bezahlen: Welche Kreditkarten sind geeignet?

Kontaktlos-Symbol
Das Kontaktlos-Symbol zeigt bei Kreditkarten an, dass die Karte die NFC-Technik beherrscht.
© Berliner Sparkassen

Sie erkennen schon auf den ersten Blick, ob sich mit Ihrer Kreditkarte auf Wunsch kontaktlos bezahlen lässt – denn der Mikrochip samt NFC-Logo ist gut zu sehen.

  • Bei der Girokarte (ehemals: EC-Karte) sind Worte wie "Girogo", "Kontaktlos" oder "Geldkarte" – meist in Verbindung mit einem wellenartigen Logo (Kontaktlos-Symbol) – zu finden.
  • Volks- und Raiff­eisen­banken statten bereits seit 2017 alle Bankkarten mit NFC-Chips aus.
  • Im Mai 2018 hatten auch die Sparkassen bereits die Hälfte aller Karten mit der Funktion versehen.
  • Sobald Kreditkarten das Gültigkeitsdatum überschreiten, erhalten Sie automatisch eine neue mit eingebautem NFC-Chip.

Kontaktlos bezahlen: Ohne PIN und Unterschrift?

Rechnungen bis 25 Euro lassen sich in der Regel ohne PIN und Unterschrift begleichen. Ausnahme: Zahlen Sie mehrere Kleinstbeträge hintereinander kontaktlos, müssen Sie spätestens nach dem fünften Vorgang die Zahlung mit PIN oder Unterschrift absichern, bei einigen Kreditinstituten ist das bereits beim dritten Mal notwendig – auch wenn Sie dabei insgesamt die 25-Euro-Marke nicht überschreiten. 

Wie sicher ist das kontaktlose Bezahlen?

Datenschutz spielt auch beim kontaktlosen Bezahlen eine wichtige Rolle. Technische Vorkehrungen der Banken sollen für die nötige Datensicherheit sorgen: So empfangen nur spezielle NFC-Terminals die Signale – und auch nur sie können diese verarbeiten. Zudem bleiben sensilbe Informationen wie Kreditkarten- und Konto­nummern der Kunden geheim. Statistisch gesehen ist die Gefahr, dass Bargeld gestohlen wird oder Sie es verlieren weit­aus größer. Aber natürlich sind Risiken nicht gänzlich auszuschließen – etwa durch Hackerattacken.

Google Pay: Übersicht teilnehmender Banken

Banken Unterstützte Karten
boon. boon. Mastercard
Comdirect Karten von Visa
Commerzbank Mastercard und Visa
N26 Mastercard-Debitkarten
BW-Bank Mastercard und Visa
VIMPay Mastercard
Revolut Alle Karten
Bunq Mastercard
Openbank Mastercard
DKB Visa, Miles & More
Klarna Visa-Kreditkarte
Consors Finanz BNP Paribas Mastercard
ING Visa Karten
Monese Monese-Karten
Consors Bank Visa Karten
Allianz Allianz pay und Protect Visa
TansferWise Mastercard
Tomorrow Visa
Staxter Mastercard

Bezahlen mit dem Handy wird ebenfalls immer beliebter. Dazu müssen aber die Banken und Kreditinstitute entsprechende Dienste unterstützen. Am geläufigsten sind hierbei Google Pay und Apple Pay (hier die gesondere Übersicht). Diese Übersicht ist von Google und zeigt teilnehmende Banken auf.

Aktions-Tipp: American Express Platinum Karte

American Express: Kreditkarten
American Express: Die Platinum-Karte gibt es derzeit mit Vorteilen.
© American Express

Nicht nur Girokarten, sondern auch die meisten Kreditkarten unterstützen inzwischen das Zahlen mittels NFC-Chip. Auch bei ihnen zeigt ein Kontaktlos-Symbol an, dass die Karte die Technik beherrscht. Setzen Sie sie entsprechend ein, erfolgt die Abbuchung des Betrages wie bei einer regulären Zahlung vom Referenzkonto.

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  • Preis: 55 Euro im Monat

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