Kongo: Massenvergewaltigungen bei Überfällen auf Dörfer

13. Februar 2016 - 11:58 Uhr

In der Demokratischen Republik Kongo haben bewaffnete Männer erneut Dörfer überfallen und mindestens 60 Menschen vergewaltigt. Zu den Übergriffen sei es zwischen dem 19. und 21. Januar in den Dörfern Nakatete und Kitumba im Osten des Landes gekommen, teilten die Vereinten Nationen mit. Die Opfer seien Kinder, Frauen und Männer. Sie würden von der Hilfsorganisation 'Ärzte ohne Grenzen' betreut.

In Kongo gab es immer wieder derartige Übergriffe. Im vergangenen Jahr war den Rebellen der ruandischen Hutu-Extremistengruppe 'FDLR' die Vergewaltigung von mehr als 300 Frauen in Walikale vorgeworfen worden. In diesem Monat wurde kongolesischen Soldaten zur Last gelegt, 67 Menschen in der Stadt Fizi vergewaltigt zu haben.