Moderne Kreuzwege

Konfirmanden gestalten in Eschwege eigenen Jesuspfad

01. April 2021 - 17:29 Uhr

Ostergeschichte mal anders erleben

Gottesdienste finden teilweise statt, die gehören für viele an Ostern auch einfach dazu. Hier gelten strenge Hygienevorschriften und Menschenansammlungen sollen vermieden werden. Deswegen hat sich die evangelische Jugend in Eschwege etwas ganz besonders ausgedacht, draußen in der freien Natur. Es ist eine sichere und gesunde Variante das höchste Fest der christlichen Kirche zu erleben. Alexandra, Mari und die Konfirmanden aus Ober- und Niederhone bei Eschwege haben zwei bunte, moderne Kreuzwege für die Osterzeit geschaffen. Wie der aussieht, sehen Sie im Video.

Außerhalb der Kirche Ostern feiern

Die Konfirmanden haben ihre Ideen gestalterisch umgesetzt, so wurden Blumen eingepflanzt, Steine selber gestaltet und die letzten Wege von Jesus modern umgesetzt. Die Steine wurden von den Konfirmanden Hoffnungssteine getauft. Wer will kann selbst gestaltete mitbringen und dazulegen. Der ursprüngliche Kreuzweg in Jerusalem hatte nur zwei Stationen, der Ort von Jesus Verurteilung und die seiner Kreuzigung. In Eschwege haben die Konfirmanden jeweils sechs Stationen gebaut. Besucher können alles nachlesen und mehrere QR-Codes scannen, die einem zu kirchlichen Liedern auf YouTube leiten.

Wer auf der knapp einstündigen Reise Bastelanleitungen oder die passende Musik entdecken will - der packt sein Smartphone und im besten Fall Kopfhörer ein. Bis zum 18. April können die Kreuzwege in Eschwege und Reichensachsen noch bewandert werden. Gemacht sind die vor allem für Familien mit Kindern.

Autor TV-Beitrag: Tim Ellrich meint: Gottes Wege sind vielleicht unergründlich, aber die von den Konfis in Eschwege und Reichensachsen schon!