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Kommt Wespenplage?: Schädlingsbekämpfer haben viel zu tun

Wespen
Eine Gemeine Wespe (Vespula vulgaris) hat sich auf einem Teller mit süßem Holundergelee niedergelassen.
Peter Zschunke/dpa-Zentralbild/dpa

Ob beim Kuchen essen auf dem Balkon oder beim Spaziergang durch den Park - Wespen schwirren in diesem Jahr an vielen Orten herum. Ihre Stiche können gefährlich werden.

In diesem Sommer sind nach Einschätzung des Naturschutzbundes (Nabu) Niedersachsen besonders viele Wespen unterwegs. Das liege auch an den klimatischen Umständen, denn die Insekten fühlten sich unter warmen und trockenen Voraussetzungen besonders wohl, hieß es vom Nabu. Im Ernstfall müsse ein Schädlingsbekämpfer angesprochen werden. Doch auch die Experten können nicht alle Wespen einfach beseitigen.

Von etwa 463 Wespenarten dürften nur zwei bekämpft werden, die deutsche und die sächsische Wespe, sagte Schädlingsbekämpfer Günter Schaper der dpa. Er könne sich in diesem Jahr vor Aufträgen kaum retten.

Wir haben ein deutlich erhöhtes Aufkommen, sagte auch Marcus Römer, Geschäftsführer vom Schädlingsbekämpfer Römer Biotec Wilhelmshaven und Osnabrück. Im Ernstfall sei es immer ratsam, einen regionalen, gut ausgebildeten Schädlingsbekämpfer zu kontaktieren. Auch der Nabu unterstützt das. Die Fachleute könnten am besten einschätzen, ob die Bekämpfung der Wespen nötig und eine Umsiedlung der Nester möglich sei, sagte ein Sprecher.