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Kommt Griechenland 2018 endlich aus der Krise?

Greek Prime Minister Alexis Tsipras attends a parliamentary session before a budget vote in Athens, Greece, December 19, 2017. REUTERS/Costas Baltas
Blickt positiv in die Zukunft: Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras. © REUTERS, COSTAS BALTAS, CB/KLG

Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras ist optimistisch

Griechenland könnte finanziell bald wieder auf eigenen Beinen stehen - das jedenfalls hofft Regierungschef Alexis Tsipras. 2018 könne "ein Meilenstein" werden, erklärte Tsipras, allerdings müsse weiter "viel Arbeit" geleistet werden. Seit 2010 hat Griechenland drei Hilfspakete erhalten, das letzte - in Höhe von bis zu 86 Milliarden Euro - läuft im August aus.

Tsipras: "Alles deutet daraufhin, dass wir auf der Zielgeraden sind"

Schon im letzten Jahr verzeichnete Griechenland einen wirtschaftlichen Aufschwung, dazu gibt es gewaltige Fortschritte in Politik und Verwaltung. Die Europäische Kommission erwartet für dieses Jahr ein Wirtschaftswachstum von 2,5 Prozent. Auch wenn die Schuldenlast weiter ein großes Problem ist, hofft Ministerpräsident Tsipras, dass die Krise bald der Vergangenheit angehört. "Alles deutet daraufhin, dass wir auf der Zielgeraden sind", verkündete er. Vorher müsse das Land jedoch noch Maßnahmen wie Privatisierungen und eine Regulierung des Streikrechts vorantreiben.

Tsipras will unter anderem, dass Streiks künftig nur dann legal sind, wenn Gewerkschaftsmitglieder mehrheitlich dafür gestimmt haben. Damit stößt der Ministerpräsident die Wählerschaft seiner linken Syriza-Partei vor den Kopf. Ende des Jahres will Griechenland in der Lage sein, sich eigenständig Kapital auf den Finanzmärkten zu beschaffen.

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