Uni Greifswald testet

Können Drohnen Leben retten?

Uni Greifswald: Defibrillatoren per Drohne unterstützen Ersthelfer

Bei Herzstillstand kommt es auf jede Minute an. Deshalb sollen künftig Defibrillatoren per Drohne zu den Ersthelfern gebracht werden. Das probiert jetzt die Uni Greifswald aus. Vor allem in ländlichen Gebieten könnten solche Systeme zum Einsatz kommen.

Auf dem Land brauchen Krankenwagen oft zu lange

Hilfe per Defibrillator
Defibrillatoren wie diesen gibt es zum Beispiel an Flughäfen. Die Geräte sind so gestaltet, dass auch Laien sie problemlos bedienen können.
deutsche presse agentur

Bei Herz-Kreislauf-Stillstand zählt oft jede Minute, deswegen hängen die Defibrillatoren mittlerweile in vielen öffentlichen Gebäuden wie Rathäusern oder Banken.

Kommt es zu einem Notfall, beträgt die Zeit, in der ein Rettungsdienst vor Ort ein wollte, je nach Bundesland und Region zwischen acht (NRW, in Städten) und 17 Minuten (Thüringen, in ländlichen Gebieten). Gerade auf dem Land ist diese Zeit kaum zu schaffen.

Hier könnten die eingeflogenen Defibrillatoren den Ersthelfer sinnvoll unterstützen. Und dazu beitragen. Leben zu retten. Wie das funktioniert – in unserem Video.​