Weltkriegsbombe gefunden

Kölner Geburtsklinik wird evakuiert - Frühchen müssen wegen Bombenentschärfung umziehen

Frühchen-Station/Symbolbild
Frühchen-Station/Symbolbild
© dpa, Waltraud Grubitzsch, wg dna abl

20. Oktober 2020 - 18:38 Uhr

1100 Anwohner von Evakuierung betroffen

Eine Weltkriegsbombe ist bei Bauarbeiten am Dienstag in der Nähe der Kölner Uniklinik aufgetaucht. Die englische Fliegerbombe mit einem Gewicht von fünf Zentnern soll am Mittwoch entschärft werden. Dafür müssten nach Angaben der Stadt etwa 1100 Anwohner und die komplette Frauenklinik mit Geburtsstation evakuiert werden.

Mehrere Uni-Gebäude müssen schließen

Die Stadt Köln hat den Gefahrenbereich mit einem Radius von mindestens 300 Metern vorläufig festgelegt. Neben den rund 1100 Anwohnern sind Patienten und Mitarbeiter der Unikliniken sowie Mitarbeiter der Kliniken und Institute von der Evakuierung betroffen. Rund 150 Patienten und Patientinnen sind in dem Krankenhaus aktuell in stationärer Behandlung. Laut der Universität zu Köln müssten durch die Evakuierung auch die Universitätbibliothek, ein Härsaalgebäude, eine Mensa und das Prüfungsamt geschlossen werden.