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Köln: Illegales Bordell in Deutz ausgehoben

Fahnder suchten eigentlich etwas anderes

Illegales Bordell in Köln aufgeflogen

ARCHIV - Eine Prostituierte sitzt am 21.10.2013 in Böblingen (Baden-Württemberg) im Rahmen eines Fototermins auf dem Sofa eines FKK-Clubs. Das saarländische Verbot für käuflichen Sex ohne Kondom geht aus Sicht von Baden-Württembergs Sozialministerin
Prostitution (Symbolfoto)
dpa, Marijan Murat

Eigens eingerichtete Separees

Die Polizei in Köln hat im Stadtteil Deutz ein illegales Bordell ausgehoben. Bei der Durchsuchung eines Mehrfamilienhauses entdeckten die Beamten halbes Dutzend Prostituierte aus verschiedenen Ländern. In dem Haus seien eigens Separees eingerichtet gewesen, heißt es im Polizeibericht.

Freier und Liebesdienerin auf frischer Tat ertappt

Eine der Frauen habe gerade einen Freier in Empfang genommen, als die Polizisten zugriffen. Drahtzieher des illegalen Puffs ist der 28-jährige Hauseigentümer. Er habe über eine Internetplattform seine Mieterinnen angeworben, diese hatten ihre Dienste im Netz inseriert.

Der ertappte Freier und die Liebesdienerin werden wegen des Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung belangt, ebenso die weiteren Prostituierten. Gegen den Hausinhaber und illegalen Bordellbetreiber wurde Anzeige erstatte.

Der Rotlichtbetrieb flog auf, weil die Polizei wegen eines versuchten Tötungsdeliktes in dem Haus nach einem flüchtigen Osteuropäer (41) fahndete. Dieser Mann wurde allerdings nicht angetroffen.