Scheiden tut Veh

Köln feuert Trainer Beierlorzer - Labbadia kein Thema

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9. November 2019 - 14:37 Uhr

Beierlorzer FC-Geschichte - kommt Labbadia?

Das tragische 1:2 zum Auftakt des elften Bundesliga-Spieltags gegen die TSG Hoffenheim war genug: Achim Beierlorzer ist nicht mehr Trainer des 1. FC Köln. Wie die 'Geißböcke' mitteilten,  trennte sich der abstiegsbedrohte Club von seinem Coach, den der Aufsteiger erst zu dieser Spielzeit von Zweitligist Jahn Regensburg verpflichtet hatte. Bruno Labbadia sagte nach RTL-Informationen bereits ab.

Beierlorzer hat sich immer wohlgefühlt

Beierlorzer, der in Köln noch einen Vertrag bis 30. Juni 2021 hatte, holte mit dem 'Effzeh' nur sieben Punkte aus elf Spielen und flog zudem blamabel gegen Viertligist Saarbrücken aus dem DFB-Pokal. Nicht mit in die Wüste geschickt wurden die Co-Trainer, daher übernehmen Andre Pawlak und Manfred Schmid zunächst die Betreuung der Mannschaft.

Glaubt man Beierlorzer, ist er mitten aus einem fruchtbaren Prozess gerissen worden. "Ich habe mich in diesem tollen Verein zu jeder Zeit wohl gefühlt", wurde Beierlorzer in einer Stellungnahme des Clubs zitiert. "In einem guten Arbeitsumfeld konnte ich mit der Mannschaft zu jedem Zeitpunkt konstruktiv zusammenarbeiten", so der 51-Jährige. Er wünsche dem Club "das nötige Quäntchen Glück und den erhofften Erfolg".

Veh-Abpfiff mit Abpfiff

Kurz zuvor hatte auch schon Sportchef Armin Veh vorzeitig in den Sack gehauen. "Der Vorstand und Armin Veh haben einvernehmlich entschieden, seinen noch bis 30. Juni 2020 laufenden Vertrag mit sofortiger Wirkung aufzulösen", teilte der FC im Moment des Abpfiffs via Twitter mit. Die Trennung zum Saisonende war ohnehin bereits beschlossene Sache.

Erste Absage schon eingetrudelt

Bruno Labbadia, der 1994 bis 1995 selbst in Köln gespielt hatte, wurde zunächst als heißer Nachfolger für Beierlorzer gehandelt. Nach RTL-Informationen sagte der 53-Jährige, der zuletzt den VfL Wolfsburg trainiert hatte, dem Club jedoch ab. Offensichtlich will sich Labbadia den 'Effzeh' in der aktuellen Situation auch nicht antun...