3. Januar 2018 - 16:12 Uhr

Auf Facebook mit der Tat geprahlt

Restaurantbesitzerin und Köchin Laura Goodman aus der englischen Kleinstadt Shifnal war verärgert über einige vegane Gäste. Deshalb mischte sie ihnen offenbar tierische Produkte ins Essen und prahlte bei Facebook mit ihrer Tat.

Laura Goodman bekommt nun Todesdrohungen

In einer Facebook-Gruppe machte die englische Köchin ihrem Ärger Luft und schrieb: "Eine fromme, selbstgerechte Veganerin ist in dem Glauben zu Bett gegangen, immer noch Veganerin zu sein." Als wäre dies nicht schon schlimm genug, legte sie dann noch einmal nach und behauptete, das Essen mehrerer Veganer mit tierischen Produkten vermischt zu haben.

Wie kann eine Köchin so etwas nur mit Absicht tun? Die 'DailyMail' berichtete, dass sich Goodman von den umständlichen Sonderwünschen der Veganer belästigt gefühlt hätte.

Restaurantbewertungen im Keller

Die Reaktionen auf die fiese Tat ließen nicht lange auf sich warten. Viele Social-Media-Nutzer waren wütend. Zu lesen waren Kommentare wie: "Bist du etwa stolz darauf? Hast du die Bewertungen bei Google gesehen? Einfach nur widerlich". Die Bewertung des Restaurants fiel bei Google von 5 auf 1,1 Sterne. Auch dort waren viele sauer: "Essen Sie hier nicht, wenn Sie Veganer, Vegetarier oder Allergiker sind, weil der Besitzer es witzig findet, ungeeignete Lebensmittel für seine Kunden zu benutzen und dann auf Facebook damit zu prahlen."

Neben den Kommentaren kam es noch heftiger: Laura Goodman erhielt Morddrohungen. Der Restaurantbetreiber zeigt sich gegenüber dem 'Mirror' erschüttert über die Heftigkeit der Reaktionen: "Das ist völlig aus dem Ruder gelaufen. In den Gerichten war überhaupt kein Fleisch. Nun haben wir Morddrohungen erhalten."

Restaurantbetreiber nimmt Köchin in Schutz

Der Restaurantbetreiber sagte dem 'Mirror', dass seine Mitarbeiterin nur eine unglückliche Wortwahl getroffen habe. Die Köchin hätte stundenlang ein spezielles Menü für eine vegane Gruppe zusammengestellt. Die Gruppe hätte dann aber statt des Menüs auch von der Karte bestellt. Sogar Käse auf der Pizza hätte ein Gast gewünscht. Aber es wäre definitiv kein Fleisch im Essen gewesen.

Der Stadtrat von Shifnal prüft zurzeit, ob rechtliche Schritte gegen die Köchin eingeleitet werden müssen.