„Wenn du mit einer Krankenschwester verheiratet bist, bist du mit ihrem Job verheiratet“

Knochenjob Krankenschwester: "So sieht meine Frau aus, wenn sie von der Arbeit kommt!"

© Facebook, facebook.com/Cole George

19. November 2019 - 16:20 Uhr

Ehemann zeigt, was Krankenschwestern für uns alle leisten

Cole George weiß, was es heißt, mit einer Krankenschwester verheiratet zu sein. In einem gefühlvollen und sehr aufrüttelnden Post "Nurse life" auf Facebook macht er darauf aufmerksam, was Krankenschwestern für uns alle leisten -  und was genau das für das Privatleben als Familie bedeutet: "Wenn du eine Krankenschwester heiratest, heiratest du ihren Job!"

„Sie ruft mich morgens nach einer 16-Stunden-Schicht an, um wach zu bleiben“

Jeder, der schon einmal im Krankenhaus war, weiß, was die Pflegekräfte während ihrer Schichten alles leisten: Sie bringen uns nicht nur das Essen, nehmen Blut ab, wechseln Verbände und Infusionen. Viel wichtiger ist, dass sie uns Patienten bei Ängsten zur Seite stehen, Schmerzen lindern, uns Mut zu sprechen - einfach da sind, wenn wir körperliche oder moralische Unterstützung brauchen. Überstunden sind für sie eher die Regel als die Ausnahme: "Sie ruft mich morgens nach einer 16-Stunden-Schicht an, um wach zu bleiben." Das dies alles nicht spurlos an einem Menschen vorbeigehen kann, kann sich wohl jeder vorstellen.

Cole George aber ist jemand, der die Folgen dieses aufreibenden Jobs tagtäglich zu spüren bekommt - im wahrsten Sinne des Wortes: Er ist mit einer Krankenschwester verheiratet und hat nun ein Foto seiner völlig erschöpften Frau gepostet. Er berichtet davon, was seine Frau jeden Tag leisten muss, erzählt aber auch davon, was er als Ehemann und Vater infolge dessen alles auffangen muss. Alltägliche Dinge, wie die Wohnung aufräumen, das Essen kochen, Betten machen und die Schulbrote für die vier(!) Kinder schmieren: All dies sind Dinge, die George macht, weil seine Ehefrau entweder im Krankenhaus ist oder von ihrer Schicht im Krankenhaus völlig erschöpft ist.

„Wir lieben unsere Krankenschwester, Mama, Ehefrau und beste Freundin“

Die Gründe dafür sind vielfältig: George berichtet von 16-Stunden-Schichten und aggressiven Patienten, aber auch von Patienten, die seine Frau als Krankenschwester bis in den Tod begleitet. Mit all dem muss sie körperlich und psychisch zurechtkommen. Dies klappt häufig nur, indem sie "ihre Gefühle niederkämpft". Nur so schafft sie es, für ihre Kinder dazu sein und ihnen ein Lächeln zu schenken.

Alles, was George aufzählt, sind weniger Ausnahmen als vielmehr der Alltag im Leben einer Krankenschwester - und damit auch im Leben seiner Frau. "Sie verzichtetet darauf, essen zu gehen, um Medikamente auszuteilen, sie unterdrückt ihren Harndrang, um ihre Runden auf der Station drehen zu können", schreibt George anerkennend und bedauernd zugleich. "Wir lieben unsere Krankenschwester, Mama, Ehefrau und beste Freundin."

Wir kennen wohl alle Menschen, die Übermenschliches leisten und sich im Job für andere aufopfern - aber George gibt diesen Menschen ein Gesicht. Seine Frau steht für alle diese Menschen - und erinnert uns daran, was für einen großartigen und selbstlosen Job sie leisten.