Studienteilnehmer gesucht!

Kliniken aus Hannover und Göttingen untersuchen Corona-Antikörper

Eine Frau tropft eine Probe auf einen Schnelltest zum COVID-19-Antikörper-Nachweis. Foto: Sven Hoppe/dpa/Symbolbild
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15. Januar 2021 - 14:51 Uhr

Immunstudie: Entwickeln Infizierte oder Geimpfte Antikörper?

Forscher*innen der Universitätsmedizin Göttingen und der Medizinischen Hochschule Hannover wollen herausfinden, ob infizierte oder geimpfte Personen Antikörper gegen Covid-19 entwickeln und wie lange diese Antikörper im Blut mit bestimmten Testverfahren nachweisbar sind. Für die Studie werden jetzt Teilnehmer*innen über 85 Jahren und weitere Risikopatienten gesucht.

Antikörper bei Risikopatienten kaum erforscht

Gerade Ältere und Menschen mit einem schwachen Immunsystem haben ein hohes Risiko, an Corona zu erkranken. "Das trifft beispielsweise Menschen, die wegen Rheuma, Schuppenflechte (Psoriasis), Multiple Sklerose, Morbus Crohn oder nach Organtransplantationen (...) Medikamente einnehmen müssen", so Dr. Frank Müller vom Institut für Allgemeinmedizin der UMG (Universitätsmedizin Göttingen) in einer Presseinformation. Bisher ist aber kaum erforscht, wie der Körper dieser Menschen Antikörper nach einer Infektion oder einer Impfung entwickelt. Deshalb werden ab 85-Jährige und immungeschwächte Menschen gebeten, sich zur Studie zu melden.

Studienteilnehmer gesucht

Interessierte können sich am Studientelefon unter Telefon 0551 / 39-60998 melden.

Ein Jahr lang begleiten die Forscher*innen die Studienteilnehmer*innen. In dieser Zeit sollen sie fünfmal eine Blutprobe einsenden und einen kurzen Fragebogen zu ihrem Gesundheitszustand ausfüllen – die Teilnahme erfolgt somit komplett von zu Hause aus.