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Kleinfeld-Kick und überraschender WM-Tipp: Große Lothar-Show im Big Apple

Kleinfeld-Kick und überraschender WM-Tipp: Große Lothar-Show im Big Apple

Lothar Matthäus bei einem Kleinfeld-Turnier vor dem UN-Sitz in New York
Zeigt auch in Manhattan, wo es lang geht: Lothar Matthäus
SS/DN, REUTERS, SHANNON STAPLETON

Lothar Matthäus wirbt für deutschen Sitz im UN-Sicherheitsrat

Im Spätherbst seiner glanzvollen Karriere kickte Lothar Matthäus für ein halbes Jahr in New York (2000), nun schnürte der Rekord-Nationalspieler im Big Apple erneut seine Fußballschuhe - für ein Kleinfeld-Turnier vor dem UN-Hauptquartier. Ein politischer Steilpass.

Es gibt noch Plätze, an denen Matthäus nicht gespielt hat

Frühere Bundesliga-Stars wie Matthäus, Paulo Sergio, Jörg Albertz, Wynton Rufer, Pavel Pardo und Bum-Kun Cha haben gemeinsam mit UN-Diplomaten bei einem Mini-Turnier der Vereinten Nationen in New York für den Fußball geworben - und für einen deutschen Sitz im Sicherheitsrat. "Für mich war es etwas Besonderes", sagte Matthäus. "Fußballstadien kenne ich, aber vor dem UN-Haus habe ich noch nie gespielt." Die Zuschauer hätten sehr fußballinteressiert gewirkt, sagte der Weltmeister von 1990 und schwärmte von einer "tollen Atmosphäre für diesen Kleinfeldkick".

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Bibiana Steinhaus pfeift - Jörg Albertz gewinnt

Matthäus spielte mit dem deutschen UN-Botschafter Christoph Heusgen und anderen im Team Europa, das sich im Finale nach Elfmeterschießen dem von Jörg Albertz unterstützten Team Afrika geschlagen geben musste. Unparteiische bei dem Mini-Turnier auf einem Kleinfeld auf einer Wiese vor dem UN-Hauptquartier in Manhattan war Bundesliga-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus.

Ziel der Initiative war nach Angaben der Deutschen Fußball Liga (DFL), vor dem Start der Weltmeisterschaft in Russland (14. Juni bis 15. Juli) die Leidenschaft für den Fußball bei den UN zu entfachen. Die deutsche UN-Vertretung wollte mit der Veranstaltung zudem für die Kandidatur Deutschlands für den UN-Sicherheitsrat werben. Die Wahl steht am kommenden Freitag an.

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Lothars WM-Tipp: Brasilien

Deutschland habe sich in den vergangenen Jahren großen Respekt in der Welt erarbeitet, "deswegen ist es auch wichtig, dass ein Deutscher in so einem Gremium vertreten ist", findet Matthäus.

Während der 47-Jährige weiteren Fragen politischer Natur eher reserviert gegenüberstand, zeigte er in puncto WM dafür klare Kante. Sein Weltmeister-Tipp: Brasilien - was den Brasilianer Paulo Sergio, der einst in der Bundesliga für Bayer Leverkusen und Bayern München gekickt hat, zu einem wahren Freudenschrei veranlasste.