Kleine Explosionen in Ikea-Filialen

13. Februar 2016 - 11:14 Uhr

In drei Filialen des schwedischen Möbelhauses Ikea in Belgien, Frankreich und den Niederlanden sind kleine Sprengsätze explodiert. Im flämischen Gent gingen am Montagabend fast zeitgleich zwei Zünder in die Luft, berichtete die belgische Nachrichtenagentur 'Belga'. Ähnliche Sprengsätze zündeten im niederländischen Eindhoven und in Lomme in Nordfrankreich, teilte die Staatsanwaltschaft in Gent mit. Die Vorgehensweise sei an allen Orten gleich gewesen. Verletzt wurde niemand, der Schaden war gering.

Die Hintergründe sind noch unklar, die Polizei vermutet Erpresser hinter den Taten. In den letzten Jahren gab es in den Niederlanden bereits mehrfach Drohungen gegen den Möbelkonzern, eine Frau und zwei Männer wurden wegen Erpressung zu Haftstrafen verurteilt. "Noch ist offen, wer hinter den Taten steckt", sagte der zuständige Staatsanwalt. Die schwedische Handelskette erklärte, alle Häuser blieben weiter offen.