Deutliche Worte, klare Haltung

„Verp*sst euch!“ Sängerin Pink macht wegen Abtreibungs-Debatte knallharte Ansage an die Fans

Sängerin Pink zur Gesetzesänderung in den USA
Sängerin Pink äußert sich zu Abtreibungs-Debatte in den USA
deutsche presse agentur

Da hat jemand wirklich gar kein Verständnis mehr für den US-amerikanischen Supreme Court, seine jüngsten Entscheidungen und die dazugehörige Gesetzesänderung bezüglich Abtreibung. Sängerin Pink (42) kann mit ihrer Wut nicht mehr hinter dem Berg halten, was man an einem jetzt veröffentlichten Tweet sieht.

Sängerin macht ihrer Wut Luft

Der Oberste Gerichtshof der USA hat das historische „Roe v. Wade“-Urteil aufgehoben. Er macht damit schärfere Abtreibungsgesetze möglich – bis hin zu kompletten Verboten.

Dass der US-amerikanischen Pop-Sängerin Pink das neu verabschiedete Abtreibungsgesetz gar nicht gefällt, ist an ihrem wütenden Tweet deutlich erkennbar. Darin schreibt sie „Um es klar zu sagen: Wenn du glaubst, dass die Regierung in die Gebärmutter einer Frau gehört, in die Entscheidungen oder die Ehe von Homosexuellen, oder dass Rassismus in Ordnung ist - DANN BITTE ICH IM NAMEN DEINES HERRN, NIEMALS WIEDER MEINE MUSIK ZU HÖREN. UND VERP*SST EUCH AUCH GLEICH. Verstanden?“ Mit dieser klaren Nachricht schockt sie genauso stark, wie sie gleichsam polarisiert. Ihre Follower auf Twitter sind begeistert und kommentieren fleißig: „Du stehst immer für das, woran du glaubst. Danke, dass du deine Plattform dafür nutzt, um auf diese Dinge aufmerksam zu machen“, schreibt ein Follower und setzt dahinter ein Herz-Emoji. Die Sängerin ist auch nicht die Einzige mit dieser Meinung...

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Sie ist mit ihrer Meinung nicht allein

Meadow Walker meldete sich mit ihrer eigenen Geschichte zur Wort.
Meadow Walker meldete sich mit ihrer eigenen Geschichte zur Wort.
www.imago-images.de, IMAGO/Future Image, IMAGO/Dave Bedrosian

Nicht nur Pink ist wegen der Entscheidung des Supreme Courts in den USA geschockt und enttäuscht. Die Änderung legt fest, dass von nun an die einzelnen Staaten darüber entscheiden können, inwiefern das Abtreibungsgesetz im jeweiligen Bundesland ausgeführt wird. Es haben sich bereits zahlreiche andere Stars und vor allem auch Frauen zu der Entscheidung, das Gesetz zu kippen, geäußert. Dazu gehört auch die Tochter des verstorbenen Schauspielers Paul Walker (1973-2013), Meadow Walker (23). Sie selbst hatte im Jahr 2020 eine Abtreibung. Die Entscheidung des Gerichts sei „großer Rückschritt in der Geschichte“ und eine „tiefe Ungerechtigkeit gegenüber Frauen in den Vereinigten Staaten“, sagte die 23-Jährige. Sie ist der Meinung, dass eine Abtreibung eine „sehr private und persönliche“ Entscheidung sei und der damit zusammenhängende Prozess sehr „belastend“ sei. Sie sei froh, dass sie ihre Ärzte gut aufgenommen und unterstützt haben und sie sei erschüttert, dass dieses Recht nun vielen anderen Frauen in den USA verwehrt würde. Auch Sängerin Billie Eilish zeigt sich entsetzt, spricht von einem "dunklen Tag für Frauen".

(result / nos)