Erzieherin Sandra M. soll die kleine Greta (3) getötet haben

Bekannter: "In ihr muss irgendetwas ausgesetzt haben"

Erzieherin soll Kita-Kind getötet haben
© dpa, Sascha Rixkens, mg fgj

28. Mai 2020 - 14:17 Uhr

Viersen: Erzieherin unter Mordverdacht

Was ging in der jungen Erzieherin vor, die in Viersen die erst drei Jahre alte Greta getötet haben soll? Bislang haben die Ermittler kaum Details in dem Fall bekannt gegeben. Doch die 25-jährige Sandra M. sitzt seit vergangener Woche in Untersuchungshaft – wegen Mordverdachts. Ein Bekannter beschreibt die junge Frau im Interview mit RTL als ganz normales, nettes junges Mädchen.

Greta in Kita getötet: Wie konnte es so weit kommen?

"Vom Naturell und vom Wesen her ist das unvorstellbar. Sie war auf den Beruf fixiert, sie mochte das gerne, wollte das gerne machen. Deshalb ist es für mich unverständlich, wie es zu so einer Tat überhaupt kommen kann", erzählt der Bekannte, der die junge Frau und ihre Familie aus dem einem Sportverein kannte. Er vermutet hinter der Tat eine Extremsituation, auf die die junge Frau nicht richtig vorbereitet war: "In ihr muss irgendetwas ausgesetzt haben." Auch ehemalige Nachbarn beschreiben die Familie als normal und unauffällig. Doch nach RTL-Informationen gab es bereits vor dem schrecklichen Vorfall Beschwerden über die Erzieherin.

Bekannter wünscht Familie viel Kraft

Sandra M. soll nach RTL-Informationen bei ihrer Festnahme geweint haben. Was in der Erzieherin und auch in ihrer Familie derzeit vorgehen muss, kann man sich nur schwer vorstellen. Der Bekannte wünscht den Eltern Stärke – und Familienzusammenhalt: "Es gibt nicht Schlimmeres, soetwas zu verarbeiten zu müssen, und dann noch allein auf der Welt zu stehen."