Kirch-Seite und Deutsche Bank einigen sich auf Vergleich

13. Februar 2016 - 11:10 Uhr

Die Erben des verstorbenen Medienzars Leo Kirch und die Deutsche Bank haben Medienberichten zufolge den milliardenschweren Streit um die Pleite des Kirch-Konzerns im Jahre 2002 beigelegt. Wie 'Bild' und das 'Manager Magazin' übereinstimmend berichten, soll Deutschlands größtes Geldhaus der Kirch-Seite eine Summe von unter 800 Millionen Euro zahlen.

Im Gegenzug sollen damit alle Schadenersatzforderungen erledigt sein. Die Bank wollte die Berichte nicht kommentieren. Auch ein Kirch-Sprecher lehnte jede Stellungnahme ab. Das Oberlandesgericht München, an dem derzeit zwei Verfahren anhängig sind, konnte einen Deal zunächst nicht bestätigen.