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Kinderschänder wohnt zwischen Familien

Kinderschänder wohnt zwischen Familien

Ein Ort in Angst und Schrecken

Skandal um einen mutmaßlichen Kinderschänder in Wilhemshaven: Ein Mitarbeiter der Kirche soll sich dort das Vertrauen von Kindern erschlichen und viele von ihnen über Jahre missbraucht haben. Der Küster hat inzwischen bei der Polizei ein Geständnis abgelegt. Doch statt im Gefängnis lebte der mutmaßliche Pädophile zunächst weiter in einer Wohnsiedlung inmitten von Familien und Kindern.

In seiner Kirchenwohnung soll der Täter die Kinder missbraucht haben, bis alles aufflog. Die Menschen in der wilhemshavener Wohnsiedlung leben nun in ständiger Angst um ihre Kinder. Doch obwohl der 55-jährige Kirchenmann inzwischen sogar ein Geständnis abgelegt hat, lebt er weiterhin auf freiem Fuß.

Der Pädophile soll Fotos von seinen Opfern aufgenommen und Tagebuch über seine Taten geführt haben. Die Polizei wertet diese Informationen inzwischen aus. Trotzdem weigert sich die Staatsanwaltschaft, Haftbefehl auszustellen.