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Kinderrechte: Bildung für jedes Kind

Kinderrechte: Bildung für jedes Kind

Es darf keine Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen geben

In einem kleinen Dorf in Kenia lebt Salim Assaid mit ihrer Familie. Sie ist die erste von zwei Ehefrauen ihres Mannes. In ihrem Dorf ist die studierte Lehrerin dafür bekannt, dass sie sich vermehrt für Kinder und deren Rechte einsetzt. Weiter versucht sie den Dorfbewohnern zu vermitteln, dass es keinen Unterschied zwischen Mädchen und Jungen gibt und sie gleich zu behandeln sind.

Salim Assaid kämpft für die Kinderrechte in ihrem kleinen kenianischen Dorf. Zusammen mit ihrem Interventionsteam hilft sie Kindern in Not sowie zwangsverheirateten Kindern, weiterhin zur Schule gehen zu können.
Die Situation für Kinder ist in vielen Regionen der Welt weiter kritisch.

Da Mädchen in ihrer Kultur jedoch weniger wert sind als Jungen, werden diese schlechter behandelt und häufig gegen Geld an zahlungswillige Männer verkauft und schließlich zwangsverheiratet. Ohne Vorwarnung werden die Mädchen aus ihren Familien gerissen und dem Mann ‘mitgegeben‘.

Der Tochter der Zweitfrau ihres Mannes Lucy ging es genauso. Ohne Scheu verkaufte ihr Mann seine erst 13-jährige Tochter an einen 35 Jahre alten Mann. Dafür bekam er Geld. Salim Assaid fand die Entscheidung ihres Mannes falsch und stellte sich gegen ihn. “Ich will, dass alle in dieser Gemeinde Bildung genießen können - Wir müssen aus uns heraus kommen“, so Assaid.

Zusammen mit ihrem Interventions-Team hat es sich die Lehrerin zur Lebensaufgabe gemacht zwangsverheirateten Kindern und Kindern in Not zu helfen. Sie setzt sich dafür ein, dass sie wieder in die Schule zurückkehren können, um ihre Bildung wahrzunehmen. Denn jedes Kind sollte ein Recht auf Bildung haben!