Wenn Atmen und Sprechen nicht selbstverständlich sind

Kinderhaus AtemReich hilft schwerkranken Kindern - und benötigt nun selbst Unterstützung

30. Juni 2020 - 17:53 Uhr

Ohne die Hilfe könnten die Kinder nicht am normalen Leben teilnehmen

Es ist lebensnotwendig und dennoch verschwendet kaum jemand auch nur einen Gedanken daran, weil es im besten Fall ganz automatisch abläuft: Das Atmen. Anders sieht es bei den Kindern aus, die im Kinderhaus AtemReich leben. Die 18 Kinder leiden unter komplexen Krankheitsbildern, die eine dauerhafte Beatmung sowie eine umfassende medizinische und therapeutische Betreuung notwendig machen. Doch jetzt braucht das Kinderhaus finanzielle Hilfe!

Die meisten Kinder im AtemReich würden ohne künstliche Beatmung nicht mehr leben

Eigenständig atmen, sprechen oder sich fortbewegen sind Dinge, die gesunden Menschen selbstverständlich erscheinen. Den Kindern, die im 2006 gegründeten Kinderhaus AtemReich leben, ist all dies nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich. Viele würden ohne eine künstliche Beatmung gar nicht mehr leben. Sie sind auf eine umfangreiche medizinische Betreuung sowie auf heilpädagogische Förderung und Therapie angewiesen. 

Kinderhaus benötigt neuen Bus - ein Crowdfunding soll helfen

Die Betreuer ermöglichen den Kindern und ihren Eltern vieles, was diese – auf sich allein gestellt – gar nicht stemmen könnten. Größtenteils, weil schlicht die benötigten Geräte und Transportmittel fehlen. Doch auch das Kinderhaus hat finanzielle Probleme: Der vorhandene Bus, der für die Kinder die einzige zuverlässige Möglichkeit ist, am Leben draußen teilzunehmen, ist nicht mehr lange fahrtauglich. Deswegen braucht das Kinderhaus dringend Spenden, denn ein Ersatz wird dringend benötigt. Nun soll ein ihnen Crowdfunding zu einem neuen Bus verhelfen.

Im Video sehen Sie, wie wichtig Impulse von außen in Form von Ausflügen für die Kinder sind und wie Sie deren Entwicklung positiv beeinflussen können.